Hegering Ahlden/Aller
Revierrundfahrt des Hegeringes in Norddrebber
Seit fast 20 Jahren wird die traditionelle Revierrundfahrt des Hegeringes Ahlden/A., Jägerschaft Fallingbostel, durchgeführt. Jährlich wechseln sich die Revierinhaber ab. In diesem Jahr wurde die Tour von den Jägern aus Norddrebber ausgerichtet.
Hierzu hatte das Revier die Mitglieder des Hegeringes sowie Gäste zum Treffen auf den Hof Café‘ Landleben in Norddrebber eingeladen. Bei bestem Wetter waren über 30 Personen der Einladung beginnend vom südlichen Teil des Hegeringes in Norddrebber bis zum nördlichen Bereich aus Eilte gefolgt.
Nach den Signalen „Sammeln der Jäger“ und „Begrüßung“ durch die Bläser des Hegeringes gab Willi Timrott als Sprecher der örtlichen Jagdgemeinschaft eine kurze Einweisung über das kleine, aber gut strukturierte Revier von gut 500 ha zwischen der Leinemarsch und den Heideflächen an der Grenze zu Nienhagen.
Nach dem Besetzen der beiden Treckergespanne wurde den Gästen anfangs der kleine Bereich der Leinemarsch mit der Grenze zum Revier Stöckendrebber in der Region Hannover vorgestellt. Danach folgte die Fahrt, ergänzt mit vielen Erläuterungen über reviertypische Eigenarten, in die eigentlichen Herzstücke des Jagdgebietes. Hier wechseln sich westlich des Dorfes viele Freiflächen für den Ackerbau mit den im Revier verteilten Waldstücken als gute Einstände ab.
In dem über den Ort hinaus bekannten über 10 ha großen Mischwaldbestand an der Grenze zu Gilten wurde dann zwischendurch auch eine kleine Rast eingelegt. Während der Stärkung im Schatten der Bäume haben die Bläser des Hegeringes diese Pause gern zum Vortragen jagdlicher Signale genutzt. Den interessierten Jägern fielen schnell die das Revier mehrfach teilenden Straßen der B 214 und der L 191 auf. Trotz intensiver Bejagung dieser Revierteile an den gefährlichen Wildwechseln lässt sich jährlich eine hohe Zahl an Wildunfällen nur schwer verhindern.
Das anschließende Schüsseltreiben mit Bratwurst und Getränken zum Abschluss dieser Revierrundfahrt erfreute sich wie üblich größter Beliebtheit. Dabei festigte sich nicht nur der Zusammenhalt der Hegeringmitglieder untereinander. Es bot sich auch dem einen oder anderen neuen Mitglied in dieser jagdlichen Gemeinschaft sowie den Gästen die Gelegenheit zum Kennenlernen und neue Kontakte zu knüpfen. Der laue Sommerabend, im Umfeld eines rustikalen Ambientes, lud zum längeren Verweilen ein, was von vielen Anwesenden gern bis in den Abend hinein genutzt wurde.
Willi Timrott
Hegering Walsrode
Revierrundfahrt
Jedes Jahr veranstaltet der Hegering Walsrode für interessierte Mitglieder eine Revierrudfahrt, bei der jedes Mal andere Ecken des Hegeringgebietes erkundet werden.
In diesem Jahr folgten mehr als 30 Mitglieder des Hegerings Walsrode am vergangenen Sonntag der Einladung in die Reviere Revieren Hünzingen und Walsrode Alte Feldmark.
Start und Ziel war die Luisenhöhe am Vogelpark. Mit zwei Trecker- Gespannen fuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf unterschiedlichen Feld- und Waldwegen durch die Natur und legten an markanten Punkten Stopps ein, um mehr über die individuellen Besonderheiten der heimischen Flora und Fauna zu lernen. So wurden beispielsweise von Jägern gestaltete Ausgleichsflächen, jagdlich interessante Ecken sowie das Damwildgatter der Familie Klug in Augenschein genommen. Interessante Erklärungen dazu lieferten die jeweiligen Revierinhaber. Für das Hünzinger Revier stand Martin Klug Rede und Antwort, für Walsrode übernahm dies Hartmut Pieper. Da die Stadt Walsrode im Hünzinger Sunder eine große Forstfläche besitzt, war auch der zuständige Förster Arne Prüser mit von der Partie. Er erläuterte an vielen Bespielen unterschiedliche Waldbaumaßnahmen. So konnte beispielsweise in einer eingegatterten Naturverjüngung anschaulich die natürliche Vermehrung von Bäumen ohne menschlichen Einfluss und Wildverbiss demonstriert werden.
Nach gut 4 Stunden Rundfahrt, bei der auch der gesellige Austausch nicht zu kurz kam, endete die Fahrt wieder an der Luisenhöhe. Das Team von Pescheks Hotels hatte hier für ein tolles Grillbuffet in einem schönen Ambiente gesorgt.
Da Essen und Getränke in diesem Jahr von den besuchten Revieren kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden, konnte das eigentlich für diesen Zweck eingesammelte Geld gespendet werden. Es kamen nach entsprechendem Hinweis dann 600 Euro zusammen, die dem Kinderhospiz Löwenherz in Syke zugute kommen sollen.
Ein Dank geht an die beiden Reviere, für eine gut organisierte Veranstaltung.
Thorsten Meyer