BLATTZEIT - Ausgabe Juli
VolltrefferEditorial
Liebe Mitglieder der Landesjägerschaft Niedersachsen,
seit dem Frühjahr haben sich unzählige Jägerinnen und Jäger auf die Kreis- und Bezirksmeisterschaften vorbereitet. Das Ziel: die Landesmeisterschaften im Jagdlichen Schießen. Bereits im Mai begann der Marathon um den Kampf der besten Mannschaften auf Landesebene, am 13. Juli schossen dann die Damen und die B-Schützen um das Treppchen. Der Trainingsaufwand und die damit verbundene Zeit und am Ende die Kosten für einen möglichen Platz auf dem Podium sind enorm. Gerade die Kosten für Munition ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Dennoch hält es die ambitionierten Jägerinnen und Jäger nicht davon ab, um Ringe und Tauben – und schlussendlich um Ruhm und Ehre zu schießen. Es ist beeindruckend, mit welch einer Leidenschaft die einzelnen Mannschaften geschlossen auftreten, sich gegenseitig anfeuern und Mut zusprechen – und wie ausgelassen am Ende des Tages für die erfolgreichsten Schützinnen und Schützen applaudiert wird. Verantwortlich für die Landesmeisterschaften ist, stellvertretend für unzählige Helfer, die Landesschießobfrau Marianne Rohde. Ohne sie, ihr Team und all die vielen Ehrenamtler wären Veranstaltungen in diesen Größenordnungen nicht möglich. Allein dieses Jahr gingen über 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Start, um sich in den Disziplinen Büchse, Flinte oder Kurzwaffe zu vergleichen.
Höhepunkt der diesjährigen Saison im Jagdlichen Schießen sind auf Landesebene die Landesmeisterschaft in der Einzelwertung am 17. August auf dem LJN-Schießstand in Liebenau und die Bundesmeisterschaft auf dem Schießstand der Jägerschaft der Landkreises Harburg in Garlstorf vom 4. bis 7. September, bei der die Starter der LJN nicht nur einen vergleichsweise kurzen Anfahrtsweg, sondern auch ein Heimspiel haben. Allein für die Bundesmeisterschaft melden sich pro Jahr rund 700 Teilnehmer.
Das jagdlich-sportliche Schießen ist mehr, als im Idealfall 50 Ringe pro Scheibe und alle Wurfscheiben zu treffen. Es geht vor allen Dingen auch um Disziplin und den perfekten Umgang mit der Waffe. Dabei sorgen schon Nuancen dafür, ob das Podium erklommen werden kann, oder nicht. Viel wichtiger: All diejenigen, die diesen besonderen Teil der Jagd lieben und beherrschen, gehen mit sehr gutem Beispiel voran: Der regelmäßige Umgang mit der Waffe trainiert, sorgt für einen sicheren Schuss und zollt denjenigen Respekt, die ab Herbst neben einem auf Drück- und Treibjagden abgestellt sind. Die Botschaft ist klar: Regelmäßiges Training auf dem Schießstand ist richtig und wichtig, und zwar für alle aktiven Jägerinnen und Jäger. Ein großes Waidmannsheil an alle Wettbewerbsteilnehmer, Ihr seid Vorbilder – und natürlich den Landesmeistern in den Mannschaftsklassen herzliche Gratulation!
Herzlichst,
Wulf-Heiner Kummetz
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