Erlebnis-Nachmittag im Wald

Am Freitag ging es in Kampe für 50 neugierige Kids im Alter von 6–11 Jahren raus in die Natur – mit ganz viel Spaß, Entdeckungen und tierischen Begegnungen! Organisiert wurde der Nachmittag im Rahmen der Wild- und Naturwoche des Oldenburger Münsterlandes durch die 3 Naturpädagoginnen Henriette Sobing, Maira Meschkat und Johanna Mönning des Hegerings Altenoythe. An verschiedenen Erlebnis-Stationen gab es spielerisch Wissenswertes rund um die Natur zu entdecken:
 

- Wie funktioniert die Rehkitzrettung mit der Drohne?
- Wer lebt eigentlich unter der Erde im Bau?
- Was macht den Waldboden so wertvoll und lebendig?
 

Spannendes über Vögel – und eine Begegnung mit jungen Frettchen
Jagdhunde bei der Arbeit am Wasser
 

Für Kreativität war ebenfalls gesorgt: Die Kinder konnten im Anschluss Vogelhäuser bunt bemalen und mit nach Hause nehmen. Für leuchtende Augen sorgte außerdem die Schminkstation, bei der sich die Kids in kleine Wildtiere verwandeln konnten – vom Rehkitz bis zum Fuchs. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der Bläsergruppe, die traditionelle Jagdsignale
präsentierte und den Kindern näherbrachte. Der Nachmittag klang bei einem gemütlichen gemeinsamen Essen aus – Zeit zum Aufwärmen, Austauschen und Erzählen. Vielen Dank an alle die mitgewirkt und so toll unterstützt haben!


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Am 31.10. ging es in Kampe für 50 neugierige Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren hinaus in die Natur – mit viel Spaß, spannenden Entdeckungen und tierischen Begegnungen. Organisiert wurde der Erlebnis-Nachmittag im Rahmen der Wild- und Naturwoche des Oldenburger Münsterlandes von den drei Naturpädagoginnen Henriette Sobing, Maira Meschkat und Johanna Mönning des Hegerings Altenoythe. An verschiedenen Erlebnis-Stationen konnten die Kinder auf spielerische Weise Wissenswertes rund um die Natur erfahren. Sie lernten, wie die Rehkitzrettung mithilfe einer Drohne funktioniert, was den Waldboden so wertvoll und lebendig macht und welche Tiere unter der Erde in einem Bau leben. Außerdem gab es spannende Einblicke in die Vogelwelt sowie die Möglichkeit, junge Frettchen aus nächster Nähe kennenzulernen. Besonders beeindruckend war auch die Vorführung der Jagdhunde, die ihre Arbeit am Wasser zeigten.
Im Anschluss konnten die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen: Vogelhäuser
wurden bunt bemalt und durften anschließend mit nach Hause genommen werden. Für zusätzliche Begeisterung sorgte eine Schminkstation, an der sich die Kinder in kleine Waldtiere verwandeln ließen – vom Rehkitz bis zum Fuchs. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der Bläsergruppe, die traditionelle Jagdsignale präsentierte und deren Bedeutung kindgerecht erklärte. Abgerundet wurde der ereignisreiche Nachmittag mit einem gemeinsamen Essen, das Gelegenheit bot, sich aufzuwärmen, auszutauschen und die Erlebnisse Revue passieren zu lassen. Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen haben.

Henriette Sobing

Mit einem Radlader wurden die ersten Kästen für die Fledermäuse an einem Hochsitz im Revier des Leiters des Hegering Bösel angebracht (v.li.) Dominik Hempen, Harald Nienaber, Bernd Kurmann jun., Martin Neekamp Foto: Hans Passmann

Fledermausaktion

Die Weidmänner- und Frauen in der Jägerschaft des Landkreises Cloppenburg bieten ab sofort den Fledermäusen ein neues Zuhause. Möglich machte das die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung. Die stellte der Cloppenburger Jägerschaft auf Antrag 450 Quartiere zur Verfügung, die dann auf die Hegeringe von Cloppenburg bis Barßel verteilt zur Verfügung gestellt werden. Jedes Revier erhält zwei Nistkästen. Den Antrag für die Nistkästen hatte der Obmann für Öffentlichkeitsarbeit in der Jägerschaft und Revierinhaber Martin Neekamp zusammen mit der Obfrau für Naturschutz Karin Brinker gestellt.   „Damit möchten die Jäger- und Jägerinnen im Landkreis  eine starkes Zeichen für den Umwelt- und Artenschutz setzen.  Im Landkreis gibt es 225 Reviere“, sagt der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Bernd Kurmann junior aus Bösel.  Die Revierinhaber und Jäger bringen die Unterschlupfmöglichkeiten für die Fledermäuse jeweils an den Hochsitzen in ihren Revieren an.  „Damit bieten wir einen flächendeckenden Unterschlupf und eine Vernetzung der Fledermausbestände an“, sagt Neekamp. Beim 

Anbringen sei die Himmelsrichtung, Höhe und der  Prädatorenschutz zu beachten.  Für dier Quartiere seien gerade die Hochsitze und Kanzeln dafür bestens geeignet. 

 Damit verbessere man den Lebensraum dieser Tiere, denn die brauchen dringend Unterkünfter.  „Mit diesem Projekt unterstreicht die Jägerschaft einmal mehr ihren Einsatz als Naturschutzverband für die Region“, so der Vorsitzende der Cloppenburg Jägerschaft, Rechtsanwalt Kurmann.  Die 450 Fledermausquartiere wurden in der Werkstatt der Justizvollzugsanstalt Oldenburg gebaut.  Damit handelt es sich um ein Projekt aus der Region für die Region, so der der Cloppenburg Öffentlichkeitsobmann. Das Holz für die Kästen stamme von einem regionalen Anbieter aus heimischen Wäldern. Durch die Verwendung von Lärchen und Douglasienholz, welches deutlich  witterungsbeständiger  ist als Fichte oder Tanne, ist eine langfristigen Nutzung der Kästen gegeben. Dadurch, dass die Kästen unter offen sind, sind sie selbstreinigend und es enstehen somit keine Folgekosten“,  betont der Leiter des Hegering Bösel Dominik Hempen   Insbesondere den Waldfledermäusen fehle es im Vergleich zu den urban angesiedelten Art, häufig an entsprechenden Anflug- und Unterschlupfmöglichkeiten“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Jägerschaft Harald Nienaber. 
Da die Hochsitze in der Regel am Waldrand oder an Gräben oder sonstigen Hecken stehen, bieten diese besonders gute Bedingungen als offene Einflugschneise an. „Wir haben  den zuständigen Fledermausberater für den Landkreis Cloppenburg vom  Niedersächsischen  Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz (NLWKN) Sascha Wege mit in die Planung des Projekt einbezogen“,  so Neekamp.  In Niedersachsen kommen vom 18  allein im Landkreis Cloppenburg  15 Fledermaussorten  vor. Die Cloppenburg Jäger hoffen, mit dieser Aktion der Natur einen Beitrag zum Schutz der heimischen Tierarten zu leisten. Erkennen kann man die Fledermauskästen an der eingebrannten Fledermaus und dem grünen Schild.

Jonny Passmann