JGHV-Verbandstag 2026 in Fulda
Wichtige Weichen für das Jagdhundewesen gestellt
Der Verbandstag des Jagdgebrauchshundverband (JGHV) am 15. März 2026 in Fulda stand ganz im Zeichen grundlegender Entscheidungen für die Zukunft des Jagdgebrauchshundewesens in Deutschland. Zahlreiche Beschlüsse mit Bedeutung für das Prüfungswesen und die Verbandsstruktur wurden nach intensiven Beratungen gefasst.
Neben einer überarbeiteten Satzung und einer Beitragserhöhung wurde auch die Verbandsschweiß- und Verbandsfährtenschuhprüfungsordnung angepasst.
Auch personell wurden die Weichen neu gestellt: Karl Walch wurde als Präsident bestätigt, unterstützt von der neu gewählten Vizepräsidentin Anja Blank. Josef Westermann bleibt Obmann für das Prüfungswesen. Als Beisitzer neu ins Präsidium gewählt wurden Martin Meyer Lührmann und Philipp Gruber.
Besonders erfreulich aus niedersächsischer Sicht: Mit Martin Meyer Lührmann ist ein engagierter Vertreter aus Niedersachsen im Präsidium des JGHV vertreten. Für seine langjährige ehrenamtliche Arbeit als Kreisjägermeister und Bezirksvorsitzender genießt er Anerkennung in der niedersächsischen Jägerschaft. Für seine neue Aufgabe wünschen wir ihm viel Erfolg, Freude und stets ein gutes Gespür, um die Belange des Jagdhundewesens weiterhin wirkungsvoll voranzubringen.
Neben den Wahlen kam auch die Würdigung verdienter Persönlichkeiten nicht zu kurz. Der langjährige Vizepräsident Friedhelm Röttgen wurde mit dem „Sperlingshund“, der höchsten Auszeichnung des Verbandes, geehrt. Josef Rieken erhielt für sein Engagement die Große Goldene Leistungsplakette mit Eichenkranz.
Elfi Johannmeyer