Reviergemeinschaft der Reviere Zetel und Umzu

Revierübergreifende Fuchsjagd mit anschließendem Hasenessen

Seit einigen Jahren begeben wir uns im Februar noch einmal auf eine revierübergreifende Fuchsjagd.

So haben wir uns auch dieses Jahr wieder mit fünf Revieren an einem morgens noch sehr verregnetem Samstag getroffen.

Zur Jagdgesselschaft gehörten erstmal alle Jäger der jeweiligen Reviere.

Da wir so aber nicht ausreichend Jäger waren (es war wohl noch nicht jedem bekannt, dass die Jagd über der Arbeit zu stehen hat) wurden im Vorfeld noch externe Jäger, insbesondere Hundeführer hinzugezogen.

Eingeladen war um 10 Uhr, pünktlich um 9 Uhr war es trocken und es haben sich 30 Jäger, 10 Hunde und ein Treiber überpünktlich getroffen.

Da nicht nur die Hunde deutlich gemacht haben, dass es endlich losgehen sollte, sondern auch der eine oder andere Waidmann seine Euphorie nicht mehr verstecken konnte, starteten wir pünktlich.

Am Vormittag veranstalteten wir drei größere Treiben mit der gesamten Gesellschaft.

Wir starteten mit den vermeindlich interessantesten Treiben, da nicht klar war ob sich das Wetter halten würde.

Nach dem dritten Treiben haben wir uns an Kaltgetränken und Blechkuchen erfreut.

Bevor überhaupt jemand die Möglichkeit hatte in eine Art Mittagsträgheit zu gelangen wurde die Gesellschaft aufgeteilt und wieder in die Reviere geschickt.

Gegen 15.30 Uhr war „Hahn in Ruh“ und uns wurde klar: Es geht nicht nur um Jagderfolg.

Wir hatten einen wunderschönen Tag mit reichlich Harmonie, nur eins hatten wir nicht: Einen Fuchs auf der Strecke!

Schnell wurde der Tag von einigen klugen Köpfen analysiert und wir wurden unterrichtet, dass es nur ein Zeichen sei, dass die jeweiligen Reviere übers Jagdjahr ganze Arbeit geleistet haben.

Der erste Teil des Tages war damit geschafft. Doch der zweite Teil stand noch bevor. Neben der Fuchsjagd am Tag war noch ein Hasenessen am Abend mit den Jägern plus deren Partner geplant.

Neben der Geselligkeit stand die Verwertung der Hasenstrecke aus den eigenen Revieren im Vordergrund.

Der Koch unseres Vertrauens hatte mit einer solchen Aktion noch keine Erfahrung, traute es sich aber zu.

Nachdem sich auch manch ein Skeptiker überreden ließ, waren wir am Abend mit 38 Personen versammelt.

Die beim zweiten mal noch rund gefüllten Teller gaben unserem Koch recht, er durfte sich das auf jeden Fall zutrauen!

Verarbeitet wurden insgesamt 14 Hasen in drei verschiedene Gerichte, von der Menge her war das eine Punktlandung.

Abschließend würde ich als Organisator sagen, dass die Aktion in vielerlei Hinsicht ein voller Erfolg war!

Zum Einen konnten wir einen wunderschönen Jagdtag mit einem gelungenem Abend verbringen. Zum Anderen konnten wir für unser erlegtes Wild auch etwas Werbung machen und ich bin mir sicher, dass die Hasen in der nächsten Saison deutlich einfacher den Weg vom Streckenplatz in die jeweiligen Küchen finden werden.

Finn Kamps