Nachruf
Wir trauern um unseren Jagdfreund Bernd Oldenburg aus Leer, der sich über Jahrzehnte mit Herzblut für Jagd, Naturschutz und Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt hat.
Seit seiner Jägerprüfung 1963 war Bernd Mitglied der Landesjägerschaft Niedersachsen. Er war u. a. Jungjägerausbilder, Obmann für Hegebuschanlagen und Öffentlichkeitsarbeit, Schriftführer, stellvertretender Hegeringsleiter, Wildschadenschätzer sowie viele Jahre Jungjägerprüfer.
Er gründete 1975 die Bläsergruppe Leer, wirkte maßgeblich an der Einrichtung des Infomobils mit und schuf den Baum- und Walderlebnispfad in Stickelkamp, der bis heute ein Aushängeschild der KJS Leer ist.
Für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielt er die Ehrennadel der LJN. Mit Bernd verlieren wir einen engagierten, verlässlichen und geschätzten Jagdkameraden. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.
Der Vorstand der Jägerschaft Leer
Sommerfest beim Altenheim in Hesel
In strahlende Gesichter von Seniorinnen und Senioren durften wir am Nachmittag des 31.08.2025 anlässlich des Sommerfestes beim Altenheim „Leben am Wald“ in Hesel schauen.
Bei schönstem Wetter fand das Infomobil der Jägerschaft Leer bei gross und klein reges Interesse und zauberte bei vielen ein Lächeln ins Gesicht.
Unterstützt wurden wir dabei von einer kleinen Abordnung unserer Bläsergruppe, die mit musikalischen Darbietungen den Auftakt des Sommerfestes gestaltete.
Viele Bewohnerinnen und Bewohner erinnerten sich gerne an ihre Kindheit, als das Wildvorkommen in Hesel und umzu noch reichlicher und vielfältiger war.
Gerne standen Dieter Emke und ich vom Vorstand des Hegerings Kloster Barthe den Sommerfestgästen für ihre Fragen zur Verfügung.
Die Heimbetreiber Frauke Winter und Stephan Klene beleben das Haus mit Offenheit, Wertschätzung und Spaß an der Arbeit.
Durch die Lage in einer Waldlichtung ist die Natur direkt vor der Tür und wird vielfältig in den Pflegealltag integriert.
Gerne kommen wir mit unserem Infomobil wieder. Beim nächsten Sommerfest sind wir wieder dabei.
Meino Kroon
Hegering Uplengen
Jäger schaffen Lebensräume
Bienenmagnet und Augenweide im Hegering Uplengen
Viele Maßnahmen zum Schutz und Erhalt kleiner und auch größerer Lebensräume werden schon seit vielen Jahren von den aktiven Jägern und den Landwirten flächendeckend in den Revieren umgesetzt. Und diese werden auch weiterhin durchgeführt. Darin herrscht Einigkeit zwischen der Jägerschaft und den Landwirten, schließlich leben wir alle in einer lebendigen Landschaft.
Die Jägerschaft übernimmt in diesem Bereich eine große Verantwortung, schließlich ist sie ein staatlich anerkannter Naturschutzverband. Es müssen keineswegs immer spektakuläre Maßnahmen sein, sondern auch schon Klein- und Kleinstlebensräume mausern sich im Nachhinein zu einem Lebensraum für die eine oder andere Pflanzen- und Tierwelt. Die den Lebensraum verbessernde Maßnahmen, wie kleine Tümpel, Teiche, Senken, Anpflanzungen, Hegebüsche, Wildäcker und Blühflächen können ökologisch einen hohen Stellenwert haben. Bei derartigen Schutzmaßnahmen geht es der Jägerschaft auch um die Vogelwelt, Eulen, Weihen, Rebhühnen, Wachteln, sowie Ameisen, Insekten, Bienen, Schmetterlinge, etc.
Die Jäger schaffen in guter Kooperation mit den Landwirten viele nachhaltige Lebensräume, wovon jedoch die Öffentlichkeit relativ wenig erfährt. Das liegt vielleicht daran, dass viele andere Naturschutzverbände sich in den Vordergrund stellen und dies hauptberuflich ausüben. Die Jäger im Hegering Uplengen kommen dieser wichtigen Tätigkeit ehrenamtlich in ihrer Freizeit nach, im Urlaub, nach Feierabend und an den Wochenenden, um den Wildtierbestand und den Artenreichtum von Bienen und Insekten tatkräftig zu unterstützen.
Im Hegering Uplengen sind bereits seit 2024 mehr als 16 Hektar Blühstreifen und Wildäcker angelegt. Diese haben eine wichtige Funktion für den Artenschutz und die Biodiversität.
Darüber hinaus sind die Flächen ein Magnet für viele Wildtiere, Bienen und Insekten, aber auch eine Augenweide für Urlauber, Spaziergänger und Radfahrer in der Gemeinde Uplengen, die diese Maßnahmen stets positiv wahrnehmen.
Helga Asche
(Mit Textauszügen aus dem Artikel: Lebensräume schaffen von Werner Strate „Uplengen Blattje“ Ausgabe Mai/Juni im Jahr 2025)
Hegering Moormerland Süd
Bedeutender Führungswechsel sowie eine Ehrungen und Neuwahlen
Nach zehn Jahren an der Spitze des Hegerings wurde Bruno Kolthoff feierlich aus dem Vorstand verabschiedet. Für sein langjähriges Engagement als Hegeringleiter wurde er im Rahmen der Versammlung offiziell geehrt. Die Mitglieder dankten ihm für seine engagierte und verlässliche Arbeit.
Zum neuen Hegeringleiter wurde einstimmig Marco Grüger gewählt. Der erfahrene Waidmann übernimmt die Verantwortung mit dem Ziel, die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers fortzusetzen und gleichzeitig neue Impulse zu setzen. Unterstützt wird er künftig von Berthold Koch, der erneut zum stellvertretenden Hegeringleiter gewählt wurde.
Auch die weiteren Vorstandsposten wurden neu besetzt: Christoph Nolting übernimmt wiederholt das Amt des Kassenwarts, während Wolfgang Zimmermann künftig als Schriftführer tätig sein wird. Zudem wurden die Positionen der Obleute neu vergeben, was dem Vorstand insgesamt ein frisches und zukunftsorientiertes Gesicht verleiht.
Ein besonderer Moment der Versammlung war die Ehrung eines Mitglieds für 25 Jahre treue Mitgliedschaft in der Landesjägerschaft. Die anwesenden Jägerinnen und Jäger würdigten die langjährige Verbundenheit mit großem Respekt.
Mit den Neuwahlen, den ausgesprochenen Ehrungen und der Neuaufstellung im Vorstand blickt der Hegering gut gerüstet auf kommende Aufgaben und Herausforderungen im Jagdjahr 2025/2026.
Marco Grüger
Hegering Moormerland
Infomobil der Jägerschaft auf den Hatshauser Landtagen gut besucht
Hegering Moormerland-Süd informiert rund um Jagd, Wildtiere und Naturschutz
Bei den Hatshauser Landtagen am 23. und 24. August war das Infomobil der Kreisjägerschaft ein beliebter Anlaufpunkt für große und kleine Besucher. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Hegerings Moormerland-Süd standen an beiden Tagen mit viel Fachwissen und Engagement für Fragen rund um Jagd, Wildtiere und Naturschutz zur Verfügung.
Besonders großes Interesse zeigten die Besucher an aktuellen Themen wie dem Vorkommen des Nutria und dem Umgang mit dem Wolf. Auch Fragen zum Lebensraum heimischer Wildtiere, zur Jagdpraxis und zur Rolle der Jägerschaft im Naturschutz wurden rege diskutiert.
Für viele Familien war der Stand ein echtes Highlight: Kinder konnten spielerisch mehr über Wildtiere lernen und durften Präparate aus nächster Nähe bestaunen, während Eltern das Gespräch mit den Jägerinnen und Jägern suchten.
„Die Gespräche waren durchweg positiv und interessiert. Es ist schön zu sehen, wie groß das Interesse an Natur und Wildtieren ist – und wie wichtig Aufklärung in diesem Bereich bleibt“, so ein Helfer des Hegerings.
Das Fazit der Beteiligten: Eine rundum gelungene Veranstaltung mit vielen guten Gesprächen, spannenden Einblicken und gelebtem Engagement für die Natur.
Marco Grüger