Zwei Wölfe im Rahmen von Schnellabschussverfahren erlegt
Am 2. Oktober vermeldete das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML), dass im Rahmen des seit Anfang Juli geltenden Wolfsmanagementplans, über das Instrument der Schnellabschussverfahren, zwei Wölfe erlegt worden sind. Weitere Angaben machte das Ministerium aufgrund der schutzbedürftigen Interessen aller Beteiligten zunächst nicht. Es gelte bei Schnellabschussverfahren die bekannte Sechs-Wochen-Frist. Es sind die ersten beiden Wölfe, die nach Einführung des Managementplans erlegt worden sind.
Nach den Regelungen des Wolfsmanagementplans obliegt dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium als oberster Jagdbehörde gemeinsam mit den örtlichen Jagdbehörden die Ausweisung und Zuständigkeit sowohl für Schnellabschussverfahren als auch für Interventionsgebiete.
LJN