Tue Gutes und Rede darüber
Die Jägerschaft informiert mit neuem Schild über ein wichtiges Projekt: „Lebensraum Streuobstwiese“. Die Fläche wurde von der Familie Grüning zur Verfügung gestellt. Finanziert wurde das Projekt aus Ersatzgeldern in Höhe von 4500 €, die der Jägerschaft Seesen von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Goslar zur Verfügung gestellt wurden. Konkret handelt es sich um eine Erweiterung und Ergänzung einer vorhandenen Streuobstwiese mit altem Baumbestand. Innerhalb der landwirtschaftlich geprägten Umgebung stellt die Erweiterung der schon bestehenden Streuobstwiese eine im Sinne des Natur- und Artenschutzes sinnvolle Aufwertung dar.
Familie Güring hat neben der Erweiterung auch die gesamte Unterhaltung übernommen. Auf den 2800 Quadratmetern wurden im Verband von 10m x 15m 18 standortgerechte, hochstämmige Obstbäume mit Sämlingsunterlage gesetzt. So u.a. Sorten wie Prinz Albrecht von Preußen, Roter Boskop, Gravensteiner, Moringer Rosenapfel, Birnen wie Clapps Liebling, Conference Birne und Zwetschen wie die Hauszwetsche. Die Beweidung der Wiese erfolgt durch eigene Pferde. So war ein Einzelschutz der Bäume erforderlich, der mit Akazienpfählen und Knotengeflecht in Form von Kleingattern (1,25m x 1,25 m sowie 2 m hoch) hergestellt wurde.
Die Idee und die Gestaltung der Infotafel hatte der Obmann für Naturschutz der Jägerschaft Seesen e.V. Ulrich Stolzenburg. Den entsprechenden Holzrahmen für die Infotafel spendete der Tischlermeister Nils Müller aus Kirchberg. Ulrich Stolzenburg (ulrich.stolzenburg@gmx.de) weist daraufhin, dass er weiterhin auf der Suche nach geeigneten Flächen ist, um Streuobstwiesen anlegen zu können. Die gesamte Tätigkeit der Jägerschaft Seesen erfolgt hier ehrenamtlich und bei Eignung der Flächen ist eine umfassende finanzielle Förderung durch die Untere Naturschutzbehörde Goslar gegeben.
Hans Ulrich Stolzenburg