Die aktiven Bläsergruppen des Hegering Werlte aus Vrees (l.) und Werlte (r.) mit im Vordergrund stehenden Kreisbläserobmann Gerd Rieken, Jägerschaftsvorsitzenden Bernd Sieve und Hegeringleiter Thomas Schomaker während des Familientages und der 60-jährigen Jubiläumsfreier auf dem Schießstand in Werlte Foto: Hegering Werlte

Hegering Werlte: Familientag und Werlter Jagdhornbläser feiern ihr 60-jähriges Bestehen

Erstmalig findet der Familientag des Hegerings Werlte statt und seit 60 Jahren gibt es die Werlter Bläsergruppe. Mit einer Feier auf dem Schießstand in Werlte hat der Hegering Werlte seinen Familientag und das 60-jährige Jubiläum der Jagdhornbläsergruppe Werltegefeiert. Hegeringleiter Thomas Schomaker konnte zahlreiche Gäste und Mitglieder begrüßen.

Die Mitglieder konnten Angebote wie Darbietungen von Jagdmusik durch die Jagdornbläser Werlte und Vrees hören, für das Leibliche Wohl war gesorgt, eine Kinder-Olympiade wurde durchgeführt, eine Hüpfburg-Attraktion sowie das Info-Mobil der Waldmenschen stand zur Verfügung. Mit großem Engagement hat Kassenwartin Kathrin Diekmann diesen Tag organisiert.

Gratulanten wie der Vorsitzende der Jägerschaft Aschendorf-Hümmling Bernd Sieve und der Kreisbläserobmann Gerd Rieken sowie Heiner Westermann von der Jagdhornbläsergruppe Vrees überbrachten die Glückwünsche an die Werlter Jagdhornbläser.

Bläserobmann Hans-Hermann Nortmann verwies auf die anhaltende Bedeutung des Jagdhornblasens bei der Jagd und appellierte an die Anwesenden, neue junge Bläser anzuwerben.

Weiterhin berichtete er über regelmäßige durchgeführte Hubertusmessen sowie zahlreiche Erfolge der Werlter Bläsergruppe, bei verschiedenen Wettbewerben in den vergangenen Jahrzehnten für sich verbuchen. So gelang es den Bläsern bereits mehrfach, sich bei Landeswettbewerben in Springe und bei Bundeswettbewerben in Kranichstein zu platzieren.

Zur Jubiläumsgruppe gehören heute 32 aktive Bläser, berichtete Hegeringsleiter Thomas Schomaker. Die Geschichte der Werlter Bläsergruppe gehe jedoch noch einige Jahre weiter zurück als in das Gründungsjahr 1966, wusste Schomaker zu berichten. Seit 1954 trafen sich die Werlter Hermann Wilkens und Heribert Klumpe zu regelmäßigen Übungsabenden beim damaligen Revierförster Braun in Sögel.

Wie Schomaker weiter ausführte, fanden nach der Gründung der Bläsergruppe durch Bernd Janssen, Hans Janssen, Gerd Janzen, Hans Nortmann, Werner Olliges, Bernd Rohde, Gerd Sanders, Bernd Strotmann und Hermann Wilkens die 14-tägigen Übungsabende lange Zeit im Schnapslager der Brennerei Deitermann statt, woran es noch vielfältige gute Erinnerungen gäbe.

An den heute mittlerweile wöchentlichen Übungsabenden werden laut Schomaker nicht nur die für die Jagd erforderlichen Leit- und Tonsignale, sondern auch mehrstimmige Fanfaren und Märsche, die bei besonderen Anlässen vorgetragen werden, einstudiert.

Nahezu 25 Jahre war Hermann Wilkens Bläserobmann der Gruppe. 1990 übernahm Hans-Georg Klumpe für 25 Jahre dieses Amt, danach übernahm Carl-Joachim Jürgens bis 2021 und ab da Hans-Hermann-Nortmann.

Für das außerordentliche Engagement überreichten Kreisbläserobmann Gerd Rieken, Jägerschaftsvorsitzender Bernd Sieve, Hegeringleiter Thomas Schomaker und Bläserobmann Hans-Hermann Nortmann eine Ehrennadel und Ehrenurkunde an Bernd Strotmann für seine 60-jährige Zugehörigkeit und aktive Mitgliedschaft zur Bläsergruppe aus Werlte.

Der Nachmittag wurde musikalisch nicht nur durch die Werlter Bläser gestaltet. Auch die befreundete Bläsergruppe aus Vrees überbrachten ihre Glückwünsche auch in Form von Kostproben ihres musikalischen Könnens.

Thomas Schomaker 

Foto: Privat

Ferienpassaktion im HR Aschendorf

Im HR Aschendorf fanden an 2 darauffolgenden Tagen Ferienpassaktionen statt. Am ersten Tag wurden in Herbrum, in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein, Nistkästen gebaut. Des Weiteren wurde auf einem Stand allesmögliche über Vögel, Kleinsäuger, Insekten, Federwild und Haarwild erklärt. Die Drohnenarbeit fand hier großes Interesse. Ein Kitzpräparat wurde mit 2 Wärmepadds "präpariert" und konnte somit, mit der Wärmebildkamera, ausfindig gemacht werden. Zwischendurch konnten die Kinder sich mit Kaltgetränken und Kuchen stärken.
Am zweiten Tag startete in Neulehe die zweite Aktion. Station 1 war das Entdeckermobil, an der zweiten Station fand ebenfalls eine Drohnenaktion statt. Hier wurde eine abgelegte KlM Hündin im hohen Bewuchs ausfindig gemacht. An Station 3wurde die Hundearbeit erklärt und es wurde ein Entendummy aus dem Wasser heraus apportiert. Die einzelnen Gruppen wurden zwischenzeitlich mit einem Jagdwagen ausgetauscht, wobei sich die Kinder, bei 30°C, im Fahrtwind wohltuend erfrischen konnten. Zum Ende der Veranstaltung gab es "Rehburger" von der Grilltonne für alle.

PM