Hegering Rastede Nord

Weihnachtsmarkt in Delfshausen 2024

Am 1. Dezember 2024 fand der alljährliche Adventsbasar in Delfshausen statt. Hier präsentierte sich der Hegering Rastede Nord durch den gemeinschaftlichen Jagdbezirk Delfshausen und die Jugendgruppe „Die Falkenaugen“.

Das Revier Delfshausen hatte wieder einen Grillstand aufgebaut in dem zwei Rehe und Wildbratwürste gegrillt wurden. Das Grillgut wurde zum Selbstkostenpreis an die Besucher abgegeben um Werbung für natürlich gewachsenes, hochwertiges Wildfleisch aus den hiesigen Revieren zu machen. Viele Besucher, die zum ersten Mal gegrilltes Reh probierten, waren von dem guten Geschmack begeistert. Es wurden nicht nur Rezepte für die Zubereitung von Wildfleisch weitergegeben, sondern konnten auch einige Neukunden für unser Wildfleisch gewonnen werden. Auch ergaben sich interessante Gespräche mit der hiesigen Bevölkerung rund um die Jagd.

Die Jugendgruppe „Die Falkenaugen“ des Hegeringes Rastede Nord hatte sich überlegt mit Besucherkindern Waldtiere und -figuren aus Naturmaterialien zu basteln. Hierzu wurden im Vorfeld Baumscheiben, Kiefernzapfen, Moos und vieles weitere im Wald gesammelt. Das Bastelangebot wurde von den Besucherkindern sehr gut angenommen.

Als zusätzlicher Anziehungspunkt diente ein selbst gebautes Wurfspiel. Kinder und Erwachsene konnten hier kleine, mit Reis gefüllte, Säckchen auf eine Holztafel mit Rattenfallen werfen. Ziel dabei war es, möglichst viele Rattenfallen auszulösen.

„Die Falkenaugen“ haben auch überschüssige Igelhäuser und Halbhöhlenbrutkästen, aus den beiden vergangenen Treffen, auf dem Weihnachtsmarkt an Interessierte abgegeben. Die Kids informierten dabei auch über den richtigen Standort und die Reinigung.

Viele Besucher waren von den in der Vergangenheit durchgeführten Naturschutzmaßnahmen der Jugendgruppe „Die Falkenaugen“ begeistert und sprachen der Gruppe viel Lob aus. Darunter waren auch Personen, die der Jagd eher kritisch gegenüberstehen. In Gesprächen konnten diese gar nicht glauben, welche Mühen die Jägerschaft auf sich nimmt, um z.B. Lebensräume für die Artenvielfalt zu verbessern. Viele bestätigten, dass sie Jäger in der Vergangenheit nur während der aktiven Jagdausübung wahrgenommen haben. Für uns ein Indiz, dass die Jägerschaft noch mehr in die Öffentlichkeit gehen sollte, um für ihre Naturschutzmaßnahmen zu werben.

Der Hegering bedankt sich bei den Delfshauser Jägern und bei der Jugendgruppe „Die Falkenaugen“ für die gute Öffentlichkeitsarbeit.

Lutz Wemken

Hegering Edewecht

Gemeinschaftlicher Abschluss der diesjährigen Übungssaison

Am 02.11.2024 in der Zeit von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr trug der Hegering Edewecht zum Abschluss der Übungssaison auf dem Schießstand Dänikhorst sein internes Pokalschießen (Trap) aus. In Anbetracht des begrenzten Zeitfensters musste die Veranstaltung im Vorfeld auf 40 Teilnehmer begrenzt werden und war schlussendlich ausgebucht.

Im Anschluss traf man sich im Wohnzimmer des Hegerings, der Gaststätte Nemeyer in Scheps, zum gemeinsamen Mittagessen und zur anschließenden Siegerehrung. Dabei kam an diesem Tag an Clint Sandstede (14 Tauben) keiner vorbei, sodass er sowohl zum besten Schützen seiner Altersklasse (bis 45 Jahren) als auch zum besten Taubenschütze avancierte. Unter den teilnehmenden Jagdhornbläsern war Peter Hackenbroich mit neun Tauben der beste Schütze. Nach gerade erst erfolgreich bestandener Hundeprüfung setzte Tanja Reuter nun auch ein Ausrufezeichen beim Schießen und entschied die Kategorie „Beste Flintenschützin“ für sich – in dieser Kombination eine klare Ansage für die diesjährige Treibjagdsaison. Der Wanderpokal für das beste Revierteam (Udo Schmidtke, Thorsten Trosin und Dirk Sandstede) wechselte nach über 10 Jahren Daueranwartschaft des Reviers Wittenberge seinen Besitzer und steht nunmehr in Holttange. Immerhin konnten aber zwei Wittenberger die AK 55 (Thomas Hollje mit 13 Tauben) und die AK 65 (Klaus Pieper mit 10 Tauben) für sich entscheiden. Seine Berufung als Schießobmann rechtfertigte einmal mehr Uwe Schmidtke mit einem Sieg in der AK ü. 65 (11 Tauben).

Im Anschluss wurde es nochmals spannend: Damit sich letztlich jeder Teilnehmer – unabhängg von seinen persönlichen Schießfertigkeiten - an diesem Tag als Gewinner fühlen durfte, standen diverse Tombolapreise zur Verlosung, was durch großzügige Sach- und Geldspenden ermöglicht wurde. Bezüglich der Hauptpreise – eine Kettensäge der Marke Stihl und ein Akkuschrauber der Marke Festool – hatten Enno Blancke und Sabine zu Jeddeloh das Glück auf ihrer Seite.

Die Reviere Gählwischen (Bernd Marken), Jeddeloh I (Georg Hollje u.a.), Jeddeloh II (Gerold Kahle u.a.) sowie Friedrichsfehn/Klein Scharrel (Harald Würdemann u.a.) und Wittenberge (Thomas Hollje u.a.) hatten zudem Einladungen zu den anstehenden Treibjagden gestiftet, die unter den Jungjägern verlost wurden. Zu den glücklichen Gewinnern zählten sodann Andre Oltmanns, Nathalie Fuß, Christian Kuznik, Tanja Reuter und Alexander Bischoff. Jungjäger, die leer ausgegangen sind, bleibt die aussichtsreiche Tatsache, dass die offizielle Jungjägerzeit drei Jahre umfasst und eine Neuauflage dieser Veranstaltung geplant ist.

Anke Fockenberg