Nachruf Rudi Lammers
Mit tiefer Betroffenheit haben der Vorstand der Jägerschaft Lingen und viele Mitglieder die Nachricht vom Tod von Rudi Lammers aus Lünne zur Kenntnis genommen.
Rudi Lammers gestaltete die Geschicke der Jägerschaft in verschiedenen Positionen und über viele Jahre als Vorsitzender. Für seine herausragenden Tätigkeiten, sein Eintreten für den Naturschutz und seine Jagdpassion wurde Rudi Lammers mit vielen Ehrenabzeichen der LJN ausgezeichnet, am 07.05.1999 sogar mit der LJN-Verdienstnadel in Gold.
Rudi war über viele Jahre als hervorragender Schütze auf Bezirks-, Landes –und Bundesmeisterschaften aktiv, er erreichte auch international bei Schießwettbewerben hervorragende Platzierungen.
Über viele Jahre hat Rudi Lammers jagdliche und naturrelevante Dinge in hervorragender Weise gefördert und umgesetzt.
In der gesamten Jägerschaft waren seine Meinung und sein Fachwissen gefragt, er stand in jagdlichen Belangen als kompetenter Ansprechpartner immer zur Verfügung.
Vielen Jägerinnen und Jägern im Altkreis Lingen ist Rudi Lammers als erfahrener Jungjägerausbilder bekannt, nicht wenige wurden von Ihm zum grünen Abitur geführt.
Die Kreisjägerschaft Lingen hat mit Rudi Lammers einen passionierten Jäger und Naturschützer verloren
Wir werden sein Andenken in Ehren halten
Jochen Roling Tobias Schütte
Vorsitzender der Jägerschaft Lingen Hegeringleiter des Hegering Lünne
Josef Schröer Heiner Hüsing
Vizepräsident der Landesjägerschaft Niedersachen Kreisjägermeister des Landkreises Emsland
Johannes Krage
Mobile Waldschule im Gymnasium
Jägerschaft Lingen bringt die mobile Waldschule in das berufliche Gymnasium – Nachwuchsförderung im Bereich Naturschutz, Hege und Ökologie
Die Jägerschaft Lingen war mit ihrer mobilen Waldschule zu Gast im Biologie-Kurs des beruflichen Gymnasiums in Lingen/Ems. Zwei ehrenamtliche Referenten, zugleich Mitglieder der Prüfungskommission für Naturschutz, Hege und Jagdbetrieb, nutzten die Gelegenheit, den Schülerinnen und Schülern zentrale Inhalte der Ökologie praxisnah näherzubringen.
Im Mittelpunkt des Unterrichts standen die Besonderheiten des Waldes als komplexes Ökosystem sowie die Bedeutung von ökologischen Nischen und den Lebensraumansprüchen heimischer Wildtierarten. Darüber hinaus erhielten die Jugendlichen die Möglichkeit, zahlreiche Präparate und Anschauungsobjekte aus der mobilen Waldschule zu nutzen, um Wildtiere und Pflanzen sicher zu erkennen und zu bestimmen. Durch die praxisorientierte Gestaltung und die enge Verbindung zu jagdlichen Themen wie Hege, Lebensraumgestaltung und dem Beitrag der Jagd zum Naturschutz, konnte der Kurs einen authentischen Einblick in die Arbeit der Jägerschaft gewinnen.
Die Rückmeldungen seitens der Schule waren sehr positiv – insbesondere die Verbindung von theoretischem Unterricht und jagdlicher Praxis wurde als besonders wertvoll hervorgehoben.
Die Jägerschaft Lingen dankte den beiden ehrenamtlichen Referenten für ihr großes Engagement. Solche Einsätze sind ein wichtiger Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit, zur Umweltbildung und zur Stärkung des Verständnisses unserer jagdlichen Arbeit in der jungen Generation.
Johannes Krage
Jägerschaft Lingen bringt die mobile Waldschule in das berufliche Gymnasium – Nachwuchsförderung im Bereich Naturschutz, Hege und Ökologie
Die Jägerschaft Lingen war mit ihrer mobilen Waldschule zu Gast im Biologie-Kurs des beruflichen Gymnasiums in Lingen/Ems. Zwei ehrenamtliche Referenten, zugleich Mitglieder der Prüfungskommission für Naturschutz, Hege und Jagdbetrieb, nutzten die Gelegenheit, den Schülerinnen und Schülern zentrale Inhalte der Ökologie praxisnah näherzubringen.
Im Mittelpunkt des Unterrichts standen die Besonderheiten des Waldes als komplexes Ökosystem sowie die Bedeutung von ökologischen Nischen und den Lebensraumansprüchen heimischer Wildtierarten. Darüber hinaus erhielten die Jugendlichen die Möglichkeit, zahlreiche Präparate und Anschauungsobjekte aus der mobilen Waldschule zu nutzen, um Wildtiere und Pflanzen sicher zu erkennen und zu bestimmen. Durch die praxisorientierte Gestaltung und die enge Verbindung zu jagdlichen Themen wie Hege, Lebensraumgestaltung und dem Beitrag der Jagd zum Naturschutz, konnte der Kurs einen authentischen Einblick in die Arbeit der Jägerschaft gewinnen.
Die Rückmeldungen seitens der Schule waren sehr positiv – insbesondere die Verbindung von theoretischem Unterricht und jagdlicher Praxis wurde als besonders wertvoll hervorgehoben.
Die Jägerschaft Lingen dankte den beiden ehrenamtlichen Referenten für ihr großes Engagement. Solche Einsätze sind ein wichtiger Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit, zur Umweltbildung und zur Stärkung des Verständnisses unserer jagdlichen Arbeit in der jungen Generation.
Johannes Krage
Hegering 6 Jagdgruppe Lengerich
Waldtag mit den Grundschülern der Grundschule Lengerich / Emsland
"Wer im Wald lauscht, hört mehr als Worte…“
Unter diesem Motto fand am 05. November .2025 der Schulunterricht für 21 Kinder der Grundschule Lengerich im nahgelegenen Buschwald in Lengerich statt. Beim Eintreffen der Schulklasse im herbstlichen Wald wurden die Schüler und ihre Lehrerin von der Jägerin Marie- Sophie Rumpke und der Jägerin Sonja Landwehr empfangen. Begrüßt wurden sie mit dem Jagdsignal ,,Begrüßung‘‘ das von Sonja Landwehr vorgetragen wurde.
Anschließend wurden die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt und machten sich an zwei Stationen mit dem Wald und seinen Bewohnern vertraut. Bei der ersten Station wurden Tierspuren, Behausungen und Lebensräume erkundet. In Form von einem Spiel mussten die Kinder das Tier erraten, was durch Ja, Nein, vielleicht Fragen erkannt werden musste. Das Thema: Wie verhalte ich mich im Wald richtig? Was ist ein Eichenprozessionsspinner? Darf ich Wildtiere anfassen? - und weitere Fragen wurden besprochen.
Von einem Hochstand aus, galt es nun mit dem Fernglas heimische Tiere im Unterholz zu entdecken, hier wurde schon ein gutes Auge benötigt, unter Freudenschreie wusste man, es wurde entdeckt. Eine Weitsprungolympiade zeigte den Kindern, wie weit Mäuse, Hasen, Rehe oder auch der Hirsch springen kann.
An der zweiten Station wurde den Schülern auf anschauliche Art und Weise die Vielzahl der Bäume, Pflanzen und Kleinlebewesen im Waldboden bzw. im abgestorbenen Baummaterial vor Ort erklärt. Zudem konnten sie mit einem Ahornblatt ein Fuchsgesicht mit Stift und Fantasie gestalten.
Zum Abschluss dieser naturnahen außergewöhnlichen Unterrichtsstunde, bei der die Schüler nicht nur viel Wissenswertes gesehen und gehört haben, sondern auch der Spaß nicht zu kurz kam, erhielt jedes Kind eine Tasche mit einer Waldurkunde, einer Naturfibel und noch ein paar Kleinigkeiten durch Sonja Landwehr überreicht.
Jedes Kind nahm viele neue Eindrücke mit nach Hause.
Sonja Landwehr / Marie- Sophie Rumpke
Jäger sammeln für die Initiative Seitenblicke
Mit einer Spende überraschte die Jagdgemeinschaft Moorlage die Initiative Seitenblicke in den vergangenen Tagen. Josef Boeker als Vertreter der Moorlager Jäger übergab einen Scheck über 302,66 Euro an die Vertreterinnen dieser Initiative. Im Rahmen der diesjährigen Hubertusmesse hatten die Grünröcke diesen Betrag gesammelt.
Die Hubertusmesse des Hegering Lünne fand in diesem Jahr auf der Hofstelle Boeker in Moorlage statt. Unter der Leitung von Pfarrer Michael Langkamp, selbst aktiver Jäger, und der musikalischen Unterstützung durch die Bläsergruppe des Hegering Lünne und ihrer Dirigentin Anna Sommer fand die festliche Messe auf dem Hof der Familie Boeker in Moorlage statt. Die Kollekte erbrachte diesen stolzen Betrag. „Wir Jäger haben uns beraten und sind schnell zu dem Ergebnis gekommen, das Geld der Initiative Seitenblicke zu spenden“, so Josef Boeker.
Die Initiative Seitenblicke in Emsbüren gründete sich nach Beobachtungen, dass immer mehr Menschen auf Unterstützung von außen angewiesen sind. Ausgehend von der Botschaft Jesu, für Andere da zu sein, bietet das Netzwerk allen Menschen Hilfe an – gleich welchen Glaubens oder Konfession. „Unser Tun basiert auf dem christlichen Menschenbild. Wir wagen den Blick zur Seite, um zu sehen, wo Unterstützung gebraucht wird“, heißt es auf der Homepage der Initiative. Die Unterstützungsmöglichkeiten können dann unterschiedlich aussehen. So können dank vieler Spenden schnell und unkompliziert helfen. Es stehen den Bürgern viele verschiedene Angebote zur Verfügung, wie z.B. Gemeinsamer Mittagstisch, Verleih von Zeltlagerausrüstung, Wunschzettelaktion, qualitative Nachhilfe, Einzelfallunterstützung uvm. Die Initiative fasst den Begriff Familie bewusst weiter, indem das Angebot zur Hilfe auch den Ein-Elternfamilien und den alt gewordenen Eltern gilt.
Johannes Krage