Landesbläserwettbewerb 2026
Absage und Ausblick
Der Landesbläserwettbewerb am 28. Juni 2026 im Jagdschloss Springe ist kurzfristig abgesagt worden. Grund waren die vom Deutschen Wetterdienst angekündigten außergewöhnlich hohen Temperaturen und die bestehenden Hitzewarnungen. Ausschlaggebend war die Fürsorgepflicht gegenüber den teilnehmenden Bläserinnen und Bläsern, den Wertungsrichtern und allen Helfern. Die Gesundheit aller Beteiligten hatte bei dieser schwierigen Entscheidung oberste Priorität.
Der Landesjägerschaft ist bewusst, wie enttäuschend diese Absage nach vielen Monaten intensiver Vorbereitung für die Bläsergruppen ist. Um den Gruppen dennoch eine Perspektive zu geben, wurde gemeinsam mit der Landesbläserobfrau und den Bezirksbläserobleuten eine Ausweichlösung entwickelt: Die bereits gemeldeten Gruppen der Klassen A und G können ihr Interesse an einer Teilnahme am Bundesbläserwettbewerb 2027 in Eichenzell bekunden. Für die Klassen B und C wird der Landeskürwettbewerb am 27. Juni 2027 in Sögel um einen offen ausgeschriebenen Signalwettbewerb ergänzt. Die Gruppen können wahlweise am Signalwettbewerb, am Kürwettbewerb oder an beiden Wettbewerben teilnehmen. Die für 2026 gezahlten Startgelder wurden vollständig zurückerstattet.
Die Kommunikation im Zusammenhang mit der Absage muss die Landesjägerschaft selbstkritisch betrachten. Landesbläserobfrau Sigrid Tönnies war nicht ausreichend in den Entscheidungs- und Kommunikationsprozess einbezogen. Das war ein Fehler und hat verständlicherweise zu Irritationen und Unruhe geführt. Die Landesjägerschaft entschuldigt sich bei Sigrid Tönnies ausdrücklich für die nicht eingehaltenen Kommunikationswege.
Das Jagdhornblasen bleibt ein unverzichtbarer Bestandteil des jagdlichen Brauchtums. Umso wichtiger ist es, die entstandenen Irritationen aufzuarbeiten und gemeinsam auf die Wettbewerbe im kommenden Jahr zu blicken.
LJN