Gemeinsam für Artenvielfalt in der Kulturlandschaft
Landesjägerschaft und Landwirtschaftskammer im intensiven Informationsaustausch
Am 12. August trafen sich das Präsidium und der Geschäftsführer der Landesjägerschaft mit Kammerpräsident Gerhard Schwetje, stellvertretendem Kammerpräsident Manfred Tannen, Kammerdirektor Dr. Bernd von Garmissen und der Leiterin des Fachbereiches Klima, Natur- und Ressourcenschutz, Biodiversität der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK), Nora Kretzschmar, zu einem Informationsaustausch in Oldenburg. Landesjägerschaft und Landwirtschaftskammer sind seit Jahren verlässliche Partner im ländlichen Raum und haben eine hohe Schnittmenge bei den sie betreffenden Herausforderungen. Neben den Themen Nutria, Wolf und Gänse, deren Populationen in Niedersachsen stetig ansteigt – und damit auch das Konfliktpotenzial – stand vor allem der Punkt Artenvielfalt in der Agrarkulturlandschaft im Mittelpunkt.
Insbesondere Wiesenvögel aber auch andere Offenlandarten wie Rebhuhn, Feldhase oder Feldlerche benötigen Unterstützung. Diese bedarf der Zusammenarbeit und Vernetzung aller Akteure und Initiativen. Von großer Bedeutung ist es zudem, die verschiedenen Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten zur Förderung der Artenvielfalt zielgerichtet nutzbar zu machen. Der Dialog mit dem Land Niedersachsen um das Angebot praxistauglicher Agrarumweltprogramme und zusätzlicher Maßnahmen des „Niedersächsischen Wegs“ muss fortgeführt werden. Landesjägerschaft und Landwirtschaftskammer Niedersachsen vereinbarten, zukünftig noch intensiver zusammenzuarbeiten, um gemeinsam Maßnahmen zum Schutz und zum Erhalt der Artenvielfalt insbesondere im Offenland zu forcieren. LJN/LWK