Foto: Aribert Stark

Warnreflektoren sollen vor Wildunfällen schützen 

Die Wildunfälle auf der Kreisstraße zwischen Heisum und Dörnten haben im vergangenen Jahr deutlich zu genommen. Der Jagdpächter Hans Hesse konnte für 2023 sieben Stück Rehwild und drei gemeldete Füchse als Fallwild verzeichnen.

Weitere Verluste an Rehwild verzeichnete er an der Bahntrasse.

Als Ursache der zunehmenden Gefahrensituation konnte durch die regenerative Landwirtschaft entstanden sein. Es wurde ein Feld in unmittelbarer Nähe mit Klee als Dauerbegrünung, zusammen mit Raps beziehungsweis Weizen gedrillt.

Der dicht wachsende Klee sei ein guter Schutz gegen Erosion für den Boden, aber auch eine beliebte Futterpflanze für das Rehwild.

Um die Unfallgefahr zu verringern, wurden etwa 100 Wildwarnreflektoren an den Leitpfosten im genannten Straßenbereich angebracht.

Die Warnreflektoren verfügen über verschieden farbigen Rückstrahler und Schaumstoffkissen wo Z.B. menschlicher Duft aufgebracht werden kann.

Die verschieden Farben der Reflektoren sollen bei den Wildtieren eine Gewöhnung verhindern. 

Beides soll das Rehwild am Queren der Fahrbahn abhalten.

Die Jägerschaft Seesen hat die Warnreflektoren bereits seit 2020 mit gutem Erfolg im Einsatz.

Die rund 1200 Euro Investition wurde zunächst von der Jägerschaft Goslar vorfinanziert.

Durch einen Zuwendungsbeitrag des Landkreises Goslar, der den Jägerschaften Goslar und Seesen jährlich in Höhe von 15.000 Euro zweckgebunden zur Verfügung steht wird der Betrag ausgeglichen.     

Aribert Stark, Hegering V, Vienenburg

Foto: Aribert Stark

Hegeringschießen Hegering V Vienenburg

Das Hegeringschießen Hegering V Vienenburg fand wieder auf den Schießstand Zellerfelder Tal statt. 13 Jagdschützen trafen sich zum Schießen. Es wurde je ein Durchgang Trap und Skeet geschossen. Wobei man den Schießnachweis für das Schrotschießen erwerben konnte. Danach ging es auf den Kugelstand. Hier konnte mit den eigenen Waffen auf verschiedene Wildscheiben geschossen werden. Auf den laufenden konnte man die Bedienungen erbringen und sich bestätigen lassen. Den Abschluss bilde ein gemeinsames Grillen. Conny und Ralf Putzig vom Vereinsheim hatten für das leibliche Wohl gesorgt.

Aribert Stark

Foto: Aribert Stark

Jungjägerprüfung Jägerschaft Golar

Nach intensiver Ausbildung in Theorie, Praxis und auf dem Schießstand, stellten sich 18 Prüflinge der  Prüfung. 17 aus der Jägerschaft Goslar und 1 aus der Jägerschaft Salzgitter. Beendet wurde der Lehrgang mit einer schriftlichen Prüfung in mehreren Fachbereichen, einer Schießprüfung sowie einer mündlichen, praktischen sogenannten Revierprüfung auf der Schießanlage Zellerfelder Tal.

Zwei Prüflinge konnten die erforderlichen Anforderungen nicht erbringen und ein Prüfling muss die Schießprüfung aus gesundheitlichen Gründen später erbringen.

Also konnten 15 neue Jungjäger ihre Jägerbriefe vom 1. Vorsitzenden der Jägerschaft Goslar Lutz Michael Renneberg und Kreisjägermeister Günther Heuer entgegennehmen. Lehrgangsbester wurde Christian Wolf gefolgt von Michael Schwind und Michael Schulz.

Lehrgangsleiter Meik Gobernack übereichte dem Lehrgangsbesten ein Buchpreis.

Die Forstämter Seesen, Liebenburg und Clausthal stellten für die drei Lehrgangsbesten eine Einladung zur einer Bewegungsjagd zur Verfügung.

Die ganze Veranstaltung wurde von den Jagdhornbläsern Goslar musikalisch begleitet.   

Aribert Stark

Foto: Detlef Immenroth (ganz links) und Marcel Möller (ganz rechts) von der Stadtforst Goslar überreichen Julian Sydatk und Ulf Ristau (von links) gemeinsam die neuen Sauenschutzhosen.

Stadtforst Goslar sponsert Schlagschutzhosen für Nachsuchenführer im Harz

Als Dankeschön für zuverlässige Nachsucheneinsätze sponserte die Stadtforst Goslar als größter Stadtwaldbetrieb Niedersachsen Schlagschutzhosen den ortsansässigen Nachsuchenführern.

Den Schweißhundeführern, die sich für die Stadtforst Goslar immer einsatzbereit halten, dankt Betriebsleiter Marcel Möller herzlich. Er betont, dass Schweißarbeit Fleißarbeit sei und die so wichtigen Nachsuchen im Ehrenamt ausgeübt werden. Das müsse besonders gewürdigt werden.

Die Sauenschutzhosen wurden von Andreas Eine, Ulf Ristau und Julian Syldatk dankend angenommen und werden wohl im schwierigen Harzer Gelände zeitnah zum Einsatz kommen. 

Detlef Immenroth