Grünes Abitur für einen supertollen Haufen
Nach 250 Stunden Theorie und Praxis in sieben Monaten haben 21 Jungjägerinnen und –jäger aus der Region ihr „Grünes Abitur“ nach 14-tägiger Prüfung bei der Jägerschaft Münden bestanden. Während einer Feierstunde auf der vereinseigenen Anlage „Rattbach“ haben die Absolventen die Jägerbriefe von Dieter Buhse, dem Vorsitzenden der Jägerschaft Münden und Geschäftsführer Dirk Gössel erhalten. Begleitet wurde die Zeremonie vom Bläserkorps der Jägerschaft Münden.
Lehrgangssprecherin Katharina Wilhelmsen nahm stellvertretend für alle Teilnehmer den traditionellen Jägerschlag von Dieter Buhse entgegen. Damit sind die „Frischlinge“ in die Schar der örtlichen Jäger aufgenommen.
In seiner Ansprache wies Buhse darauf hin, dass 60 Prozent der Absolventen eine Eins vor dem Komma hätten und niemand über die Note drei gekommen sei. Als Lehrgangsbeste ging Hanna Gohde mit Note 1,2 hervor, gefolgt von Katharina Wilhelmsen (1,4) und Luca Kaiser (1,5). „Es war ein überdurchschnittlich guter Kurs“, stellte Buhse mit Stolz fest. Er lobte die sehr gute Zusammenarbeit untereinander, die Disziplin und den Teamgeist. Dies sei natürlich auch auf die guten Ausbilder der Jägerschaft Münden zurückzuführen. Ihnen sprach Dieter Buhse ein dickes Dankeschön aus und überreichter Lehrgangsleiter Martin Kalz stellvertretend für alle Ausbilder ein Präsent.
Katharina Wilhelmsen ließ die sieben Monate Revue passieren und machte dabei deutlich, dass es eine sehr schöne Zeit gewesen sei und alle neben Lernen auch viel Spaß hatten. Sogar Freundschaften seien dabei geschlossen worden. „Wir hatten ein klasse Ausbilderteam“, betonte sie.
Dem Nachwuchs ist auch klar, dass durch ständiges Weiterlernen das Wissen vertieft werden muss. Denn mit der Ausbildung zum Jäger ist stets die Ausbildung zum Heger und Pfleger verbunden.
Sie sollten niemals vergessen, dass am anderen Ende eine lebende Kreatur steht, die respektvoll zu behandeln ist.
Petra Siebert