Jägerbriefe übergeben 

18 Teilnehmern und Teilnehmerinnen des Vorbereitungskurses der Jägerschaften Zeven & Bremervörde haben ihre Jägerprüfung bestanden.

Nach 8 Monaten intensivem Unterricht, spannenden Reviergängen und anstrengendem Schießtraining, standen die Prüfungen an. Die stürmische Witterung beim ersten Tontaubenschießen sorgte für viele lange Gesichter. Die Durchfallquote lag bei fast 50%. Die Zeit zur Wiederholungsprüfung wurde nochmals intensiv zum Üben genutzt. Am Ende gelang es dann, bis auf einem Anwärter, allen Teilnehmern die Schießprüfung erfolgreich abzuschließen. Nach schriftlicher & praktischer Prüfung war es am 26.4.2024 soweit, in feierlicher Runde wurden im Landgasthof Martin in Selsingen die Jägerbriefe überreicht. Wir gratulieren allen neuen Jungjägern herzlich und wünschen allzeit Waidmannsheil. 

Marcus Lütjen

Der aktuelle Vorsitzende Hendrk Bardenhagen (rechts) mit seinen beiden Vorgängern, Hans Heinrich Wölbern (1993-2007) (mitte), Arno Schröder (2007-2023)

Jahreshauptversammlung 

Am 16.3.2024 fand die Jahreshauptversammlung der Bremervörder Jägerschaft mit Hegeschau im gewohnten, würdigen Rahmen statt. Durch seine mit 150 Gästen sehr gut besuchte erste große Versammlung als Vorsitzender, führte der Vorsitzende Hendrik Bardenhagen ruhig und souverän. Als Ehrengäste durfte er u.a. den Landtagsabgeordneten Dr. Marco Mohrmann sowie den Kreisjägermeister Dr. Hermann Gerken begrüßen. Auch in diesem Jahr standen wieder einige Ehrungen an und so konnten folgende Auszeichnungen übergeben werden:

LJN Verdienstnadel in Bronze: Matthias Aldag; DJV Wildhegespange: Gerhard Hinck, Hans Hinrich Müller, Thorsten Reck und Torsten Witte für ihren außergewöhnlichen Einsatz bei der Raubwildbejagung

70-jährige Mitgliedschaft: Gerhard Blume

65-jährige Mitgliedschaft: Johann Brandt

60-jährige Mitgliedschaft: Peter Wülbern

50-jährige Mitgliedschaft: Bernd Brunner, Hans-Rudolf Schiefelbein, Manfred Steffens, Wilhelm Witthohn

Abschließend präsentierte Kreisjägermeister Dr. Hermann Gerken, untermalt von der Bremervörder Bläsergruppe, die Streckenstatistik. (DW 692 – 281/411; Schwarzwild 274 – 160/114, Reh 1609 – 738/871; Hase 593, Füchse 614, Nutria 354, 558 Enten).

Hier ging Dr. Gerken besonders auf die gesunkenen Abschusszahlen beim Damwild, bei den Enten und den Nutria ein. Die geringeren Abschusszahlen beim Damwild können zum einen auf den neu eingeführten dreijährigen Abschussplan und das damit verbundene vorsichtige Herangehen der Jäger zurück zu führen sein, könnte aber auch durch den Wolf beeinflusst worden sein.

Bei Enten können die geringeren Abschusszahlen sowohl mit einem großen Prädatorendruck, als auch mit dem starken Hochwasser zu tun haben. Letzteres bedingt auch die geringeren Abschusszahlen bei den Nutria, denn ein Herankommen an entsprechende Gewässer und Fallen war lange Zeit nicht möglich. 

Marcus Lütjen