Hegering Rastede Nord

Waldspiele 2024

Am Freitag, den 7. Juni 2024 fanden die Waldspiele der vierten Klassen der Grundschulen Hahn Lehmden und Kleibrok statt. Um 8:30 Uhr trafen sich 98 Kinder und ihre Lehrer mit einigen Mitgliedern des Hegeringes Rastede Nord auf dem Parkplatz des Naturbades Hahn Lehmden. Hegeringleiter Lutz Wemken begrüßte die Kinder, Lehrkräfte und Stationsleiter des Hegeringes. Nach den Jagdhorn-Signalen „Sammeln der Jäger“ und „Begrüßung“ starteten die Kinder in vierer, fünfer oder sechser Gruppen zu den 15 Stationen. Sandra Dewenter, Anna Grimm, Werner Grimm, Gerd Mohrhusen, Franz Josef Fecker, Klaus Wöstehoff, Kai Küperbusch, Daniel Splettstößer, Werner Philip, Silvia Hoppe, Regina Wemken, Monika Junker, Marlene Grimm, Karl Heinz Wemken, Ulf Wemken, Heike Eisoldt, und Albin Hellbusch betreuten die einzelnen Stationen. Auf dem Programm standen die unterschiedlichsten Aktionen: von Geschicklichkeitsspielen, Gedächtnistraining, Umwelt- und Naturschutz, bis hin zum Erkennen von Tieren und Pflanzen war alles dabei. Zum Thema Umweltschutz wurde kontrolliert, ob das Papier der Bonbons, die vor den Spielen ausgehändigt wurden, noch in den Taschen der Kinder vorhanden war. Bei jeder Station war Teamarbeit gefragt. Es sollten möglichst viele Punkte für die Gruppe erarbeitet werden. Jedes Kind bekam am Ende der Spiele eine Saattüte, um eine kleine Blühfläche im heimischen Garten anlegen zu können. Auch die Lehrkräfte bekamen am Ende der Spiele einen Landesjagdbericht der Landesjägerschaft Niedersachsen ausgehändigt. Die Auswertung der Ergebnisse fand nach den Spielen statt, sodass die Platzierungen und die Teilnehmerurkunden der einzelnen Gruppen den Kindern am nächsten Schultag ausgehändigt werden.

Das Wichtigste ist, dass den Kindern die Spiele Spaß machen und wir sie so an die Natur heranführen können. Draußen gibt es spannende Dinge zu entdecken und viel Interessantes zu erleben. Die strahlenden Kinderaugen, die Begeisterung, mit der die Kinder von Station zu Station rennen und das fröhliche Jubeln am Ende der Spiele ist das, was unseren Hegering jedes Jahr von Neuem motiviert diese Waldspiele auszurichten“ sagt Lutz Wemken. Er bedankt sich noch einmal recht herzlich bei den zahlreichen Helfern, die sich teilweise für diesen Tag extra Urlaub genommen haben.

Lutz Wemken

Hegering Rastede

222 Jahr Feier - Gründung Delfshausen

Vor 222 Jahren entstand bei Rastede das Dorf Delfshausen. Bereits für das Jahr 1792 sind in Delfshausen erste Bewohner nachweisbar, aber erst im Jahre 1802 wurden 19 Siedlern offiziell Wohnplacken von jeweils etwa 3,6 Hektar zugewiesen. Die Siedler wohnten damals in einfachsten Behausungen, bei denen die Wände aus Torfsoden gebaut und die Holzdächer mit Grassoden bedeckt waren. Diese ärmlichen Hütten wurden im Volksmund auch als „Plaggenhütten“ bezeichnet. Anlässlich der 222 Jahr Feier wurde eine solche Hütte von den Dorfbewohnern für die Öffentlichkeit nachgebaut, um den Festbesuchern die damaligen Wohnverhältnisse zu veranschaulichen. 

Da es in Delfshausen einen sehr starken Zusammenhalt unter den einzelnen Vereinen/Institutionen gibt, hat sich der Hegering Rastede Nord bei der Ausrichtung des Festes mit eingebracht. Jeder hatte die Möglichkeit sich auf dem Fest zu präsentieren. Da der Wetterbericht für diesen Tag sehr viel Regen voraussagte, musste das Programm des Hegeringes kurzfristig angepasst werden. Auf dem Programm stand ursprünglich ein Naturlehrpfad mit Präparaten, Fellen, Spuren, Federn usw. Der Weg in den benachbarten Wald war leider nicht mehr trockenen Fußes begehbar und so musste kurzfristig ein neues Thema gefunden werden.

Die Jugendobfrau Regina Wemken und der Hegeringleiter Lutz Wemken überlegten sich, geschützt in einem Pavillon, die Besucher über das Blühstreifenprogramm des Hegeringes zu informieren. Die Kinder bekamen begleitend die Möglichkeit, die unterschiedlichen Saatkörner anhand von Anschauungsmappen zu identifizieren. Wer Lust hatte konnte ein paar eigenst zusammengestellte Saatkörner in einen Blumentopf pflanzen, um so das Keimen der Samen auf der heimischen Fensterbank zu beobachten. So können die Kinder ein Gefühl dafür bekommen, was auf der Blühfläche mit den Samen passiert. An die Erwachsenen wurden Saatguttütchen von der Landesjägerschaft Niedersachsen und Agravis kostenlos ausgegeben, um diese im heimischen Garten auszusäen. „Resümierend ist zu sagen, dass es in unseren Augen sehr wichtig war, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Wir haben sehr viel positives Feedback bekommen. Der Jäger wird in unserer Region deutlich als Naturschützer wahrgenommen und gerade die Jugendgruppe mit ihren zahlreichen Naturschutzprojekten, hat großen Anteil an dieser positiven Wahrnehmung“, sagt Hegeringleiter Lutz Wemken.

Lutz Wemken

Hegering Rastede Nord

Umweltbildung mit der Grundschule Feldbreite aus Rastede

Im Februar kam die Anfrage des Umweltbildungszentrums Ammerland, ob der Hegering sich wieder vorstellen könne, bei einer Umweltbildungsmaßnahme des Zentrums zu unterstützen. Geplant war es, an zwei Tagen, die ersten und zweiten Klassen der Grundschule Feldbreite aus Rastede, die Flora und Fauna des Waldes näher zu bringen. Bei den Jägern sollte der Schwerpunkt der Umweltbildungsmaßnahme auf der Tier- und bei den Mitarbeitern des Zentrums auf der Pflanzenwelt liegen. Die Kinder sollten im Klassenverbund die Stationen durchlaufen und jeweils eine Stunde an jeder Station mit einem selbst erarbeiteten Programm unterwiesen werden.

Regina und Lutz Wemken vom Hegering Rastede Nord erarbeiteten ein altersgerechtes Programm, das durch viele Einflüsse aus der Fortbildung „ErlebnisNatur – Ist doch Ehrensache“ der Landesjägerschaft Niedersachsen geprägt war. Ziel sollte es sein, den Schülern auf spielerische Weise Wissen zu vermitteln.

Am Anfang des Programms wurden die Kinder mit dem Jagdhorn begrüßt. Es wurde von ihnen schnell erkannt, dass das Jagdhorn für die Kommunikation unter den Jägern wichtiger Bestandteil ist. Danach wurde das Spiel „Wer bin ich – Erkennen von Tierstimmen“ gespielt. Hierbei sollen die Kinder imitierte Tierstimmen erkennen. Bei der Aufgabe ein Tier in der näheren Umgebung zu suchen, wurde nach Hinweisen ein zuvor verstecktes präpariertes Rehkitz gefunden. Es wurde mit den Kindern erarbeitet, wie man sich in der Setz- und Brutzeit bei einem zufällig gefundenen Tier verhält und das dies auf keinen Fall angefasst werden darf. Danach wurde noch weiter auf den Lebensraum und die Äsung des Rehes eingegangen. Die Kinder erkannten, dass das Setzen von Rehkitzen in eine Wiese zu Problemen bei der Mahd führt. Weiter wurde erarbeitet, dass der Jäger den Landwirt bei der Wildtierrettung unterstützt. An diesem Beispiel konnte gut erklärt werden, dass der Jäger nicht nur Tiere totschießt, sondern sehr viele andere wichtige Aufgaben wahrnimmt. Leider kommt diese Aussage fast immer, wenn man die Kinder nach den Aufgaben eines Jägers fragt. Im Anschluss an die Unterweisung folgte ein Ticker Spiel.  Ein Kind (Wolf) sollte die anderen Mitspieler (Rehe) ticken, bevor diese einen sicheren Ort aufsuchen konnten. Die nachfolgende Runde wurde mit mehr Wölfen gespielt. Die Kids erkannten schnell, dass man im Rudel mehr Beute macht. Das Abschlussspiel war ein Tierstimmenmemory. Den Kindern wurde verdeckt eine Karte mit einem abgebildeten Tier gegeben. Danach sollten sie sich überlegen, welches Geräusch das abgebildete Tier auf ihrer Karte wohl von sich gibt. Nach dem Ertönen eines Startsignals liefen die Kinder durcheinander und versuchten anhand der nachzuahmenden Tierstimme ihren Partner, der das gleiche Tier auf der Karte hatte, zu finden.

„Die Kids waren die ganze Stunde mit großem Spaß und Freude dabei und haben viel mitgenommen. Regina und ich haben sehr von der Fortbildung „ErlebnisNatur – Ist doch Ehrensache“ profitiert. Bei unseren Unterweisungen versuchen wir jetzt mehr spielerisch das Wissen zu vermitteln. Wir können nur an die Landesjägerschaft und die beiden Anglerverbände appellieren an dieser Fortbildung festzuhalten. Die Öffentlichkeitsarbeit gewinnt dadurch erheblich an Qualität. Hier ist jeder Euro gut investiert, um auch bei der fortschreitenden Naturentfremdung weiterhin für unser Tun Akzeptanz und Verständnis aus der breiten Bevölkerung zu bekommen.“ sagt Hegeringleiter Lutz Wemken.

Lutz Wemken 

Hegeringe Rastede und Jade

Vergleichsschießen gegen den Hegering Jade

Am 1. Juni 2024 fand das Vergleichsschießen zwischen dem Hegering Rastede Nord und den Hegering Jade statt. Auf dem Schießstand in Burwinkel wurden die Tontauben-Disziplinen Trap und Skeet geschossen. Allen Beteiligten wurde so die Möglichkeit geboten, den Schießübungsnachweis für die anstehenden Treibjagden zu erlangen. Denn seit der Novellierung des Niedersächsischen Jagdgesetz (NJagdG) ist ein Schießübungsnachweis für die Teilnahme an Gesellschaftsjagden für jeden Schützen verpflichtend. Da es noch keine Durchführungsverordnung gibt, die den Übungsumfang der einzelnen Schießdisziplinen klar definiert, haben sich die Schießleiter an den Empfehlungen der Landesjägerschaft Niedersachsen orientiert. Diese besagt:

Ein Schießübungsnachweis „Schrot“ sollte mit einem jagdlichen Durchgang (15 Wurftauben Trap oder Skeet) auf einem Wurftaubenstand, 15 Wurftauben im Jagdparcours oder 15 Läufe des Roll- oder Kipphasen abzuleisten sein. Hierfür muss schießstandübliche Schrotmunition verwendet werden.

An diesem Vergleichsschießen nahmen 13 Schützen aus dem Hegering Jade und 15 Schützen aus dem Hegering Rastede Nord teil. Gewertet wurden die zehn besten Schützen jedes Hegeringes. Der Hegering Jade konnte dieses Vergleichsschießen für sich mit 1175 Punkten zu 1000 Punkten entscheiden. Die jeweils besten Einzelergebnisse waren:

    1.    Rainer Gramberg        Jade                30/1 Tauben
    2.    Jens Könighaus          Jade             27/2 Tauben
    3.    Lasse Wemken            Rastede Nord 26/3 Tauben  

Die Schießleiter Thomas Wagner und Jan Dirk Hecht bedankten sich für die gute Beteiligung. Der stellvertretende Hegeringleiter Ulf Wemken bedankte sich bei den Schießobleuten und ihren Helfern für die gute Organisation und das Grillen nach der Veranstaltung. „Dieser Termin trägt nicht nur dazu bei, die Schießfertigkeiten zu üben und zu verbessern, sondern sich über die Hegeringgrenzen hinweg auszutauschen“ sagte Wemken.

Lutz Wemken 

Hegering Rastede

Falkenaugen erneuern Eisvogelsteilwand

Bei einer kürzlich stattfindenden Exkursion hat die Jugendgruppe des Hegeringes Rastede Nord „Die Falkenaugen“ leider feststellen müssen, dass die von der Gruppe errichtete Eisvogelsteilwand aus dem Jahr 2019 leider an einer Seite den Witterungsbedingungen nicht standhalten konnte und so die Bruthöhlen nicht mehr vor den dafür vorgesehenen Löchern saßen. Die Idee zu diesem Naturschutzprojekt kam den Kids bei einer Bereisung des ersten Teilstückes der renaturierten Rasteder Moorbäke vor gut fünf Jahren. 

Als Hegeringleiter Lutz Wemken damals den Kids erzählte, dass der Eisvogel hier vereinzelt am Gewässer anzutreffen ist und akut vom Aussterben bedroht ist, stand sofort fest, dass diesem Tier geholfen werden sollte. Wemken berichtete, dass der Brutbestand des „fliegenden Edelsteins“, wie der Vogel oft bezeichnet wird, in den letzten Jahrzehnten vor allem durch Ausbau- und Unterhaltungsmaßnahmen an Bächen und Flüssen stark abgenommen hat. Der Eisvogel nutzt für sein Brutgeschäft natürliche Abbruchkanten, in die er eine bis zu einem Meter lange Röhre gräbt und diese am Ende zu einem Brutkessel erweitert. In dem Kessel legt er auf eine Unterlage aus Speiballen, die aus den unverdaulichen Fischgräten bestehen, sechs bis sieben Eier.

Da es in diesem Gebiet keine natürlichen Abbruchkanten für den Eisvogel gibt, haben die Falkenaugen damals eine Steilwand mit zwei künstlichen Bruthöhlen anlegt. Bei den verwendeten Bruthöhlen fiel die Wahl, nach längerer Internetrecherche, auf die Bruthöhle der Firma Schwegler. Diese besteht aus einer 60cm langen Röhre aus klimaausgleichendem und atmungsaktivem Leichtbeton mit einem anschließenden Brutraum. Die offene Bodenunterseite der Röhre bzw. des Brutraumes ist mit einem Kunststoffgeflecht, das ein Eindringen von Mäusen und Ratten verhindert, versehen. Da die Bruthöhlen keinerlei Beschädigungen aufwiesen, konnten diese von den Kids vorsichtig aus der alten Steilwand entfernt werden. Dabei konnte an Überresten in den Brutkammern festgestellt werden, dass der Eisvogel die Röhren in den vergangenen Jahren zum Brutgeschäft angenommen hatte. 

Um eine längerlebige, nicht abrutschende Steilwand zu schaffen, wurde eine neue Kiste aus 21mm starken Siebdruckplatten gebaut, die die beiden Bruthöhlen aufnimmt und ein Verrutschen bzw. Absacken dieser verhindert. Die Kiste hat die Maße 1,25m x 1m x 0,90m. Die Einfluglöcher, die einen Durchmesser von 70mm haben, wurden in einer Höhe von 70cm mit einer Lochsäge gesägt. Diese gewählte Höhe ist wichtig, damit in die Einfluglöcher kein Raubwild eindringen kann. Die Kiste wurde komplett mit Erde aufgefüllt, damit eine Gefährdung der Brut durch Nachtfröste oder Regenwasser ausgeschlossen ist. Die Bruthöhle wurde in eine dicke Schicht aus Sand gebettet damit Feuchtigkeit besser abfließen kann. Auch wurde etwas Sand in den Brutraum gestreut. Die Falkenaugen entschieden sich wieder für den Einbau von zwei Röhren, da unter natürlichen Bedingungen, die Erst- und die Zweitbrut meist in verschiedenen Röhren stattfindet. 

„Wir haben sehr viel Herzblut in diese Aktion gesteckt und hoffen, dass wieder ein Eisvogelpärchen die Bruthöhlen annehmen wird. Wir bedanken uns ausdrücklich bei der Bingo Umweltstiftung Niedersachsen, die die Materialkosten übernommen hat“, sagte Jugendobfrau Regna Wemken.

Lutz Wemken 

Hegering Rastede-Nord

Revierübergreifender Ansitz auf Rehböcke und Schmalrehe am 1. Mai 2024

Am 1. Mai 2024 wurde im Hegering Rastede-Nord wieder der traditionelle revierübergreifende Ansitz auf Schmalrehe und Rehböcke durchgeführt. Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium hatte zwar im Januar 2021 die Jagdzeit für Schmalrehe und Rehböcke auf den 1. April vorverlegt, aber dieser frühe Termin wird im Hegering nur für die Bejagung an Unfallschwerpunkten bzw. in reinen Waldrevieren wahrgenommen. Die Revierinhaber hatten sich einstimmig für die Beibehaltung dieses Termins ausgesprochen umso den Aufgang der Jagdzeit in einem angemessenen Rahmen einzuleiten.

Die Jagd im Mai soll vor allem dazu dienen, frühzeitig effektiv einzugreifen bevor das junge „Grün“ im Wald und im Feld die Getreideschläge dem Jäger die Sicht nehmen und so die Jagd erschweren. Außerdem sind die Böcke Anfang Mai durch Einstandskämpfe und das Markieren ihrer Reviere viel mehr auf den Läufen.

Nach dem Ansitz trafen sich die Jäger, um gemeinsam zu frühstücken und das Erlebte Revue passieren zu lassen. Zur Strecke wurden nur die Häupter der Böcke gelegt, da das übrige biologisch hochwertige Wildbret sofort in ein Kühlhaus gebracht wurde, um die nötige Wildbrethygiene einzuhalten. Die Stücke wurden gemäß dem alten Brauchtum mit den entsprechenden Jagdsignalen verblasen und die Erleger bekamen ihre Erlegerbrüche. Besonders hat es uns gefreut, dass ein Jungjäger an diesem Morgen seinen ersten Rehbock erlegen konnte und wir dieses besondere Erlebnis mit ihnen teilen durften.

Die Rehe waren an diesem Morgen, bedingt durch das milde Wetter, früh auf den Läufen und so kamen fünf Böcke zur Strecke. An der Jagd nahmen zehn Reviere mit insgesamt 45 Jägerinnen und Jägern teil.

Lutz Wemken 

Hegering Rastede

Ansitz mit den Kindergartenkindern des Kindergartens Hahn Lehmden 2024

Am 16. Mai 2024 führte der Hegering Rastede Nord seinen traditionellen Ansitz mit Kindergartenkindern des Kindergartens Hahn-Lehmden durch. Die Jäger begrüßten die 30 wartenden Kinder im Alter von 5-6 Jahren mit den Jagdhornsignalen „Sammeln der Jäger“ und „Begrüßung“ auf dem neuen Marktplatz in Hahn Lehmden. Danach fragte Hegeringmitglied Werner Grimm die Kinder aus welchem Grund sie sich getroffen haben.  Alle riefen aufgeregt durcheinander: „Wir wollen Wölfe, Rehe und Füchse sehen!“, einige sprachen sogar von Wildschweinen.

Nach der Begrüßung wurden jeweils zwei Kinder einer Jägerin bzw. einem Jäger zugeteilt und es ging in die Reviere des Hegeringes. In den Revieren wurde dann ca. eine Stunde, je nach Ausdauer der Kinder, auf einem Hochsitz angesessen und die Jäger erklärten den Kindern die Tier- und Pflanzenwelt. Auch auf die jetzt herrschende Brut- und Setzzeit wurde hingewiesen und dass auf keinen Fall gefundene Jungtiere angefasst bzw. mitgenommen werden sollten. In den meisten Fällen handelt es sich nicht um verwaiste, verletzte oder kranke Tiere, die wirklich hilfsbedürftig sind. Die Jäger stellten bei vielen Kindern gute Naturkenntnisse fest.

Zum Abschluss erzählten die Teilnehmer ihren Eltern und den Erzieherinnen, was sie Spannendes in den Revieren der Jäger erlebt haben. Die Kinder versprachen ein Bild über das Erlebte zu malen und es an den Hegering weiterzugeben.

„Es macht den Hegeringmitgliedern immer wieder großen Spaß mit den Kindern auf den Ansitz zu gehen und sie so an die Natur heranführen zu können. Draußen gibt es spannende Dinge zu entdecken und viel Interessantes zu erleben. Die strahlenden Kinderaugen, die Begeisterung, mit der die Kinder am Ansitz teilgenommen haben und das fröhliche Jubeln am Ende der Veranstaltung ist das, was unseren Hegering motiviert einen solche Ansitz auszurichten“ sagte Werner Grimm.

Er bedankt sich noch einmal recht herzlich bei Simon Antons, Christian Cordes, Friedrich Decker, Sven von Essen, Natascha Felder, Marlene Grimm, Florian Lübben, Jan Martens, Andre Schröder, Günter Schröder, Saskia Vogelpohl, Jan Wemken und Dorothea Wehlau, für die Durchführung des Ansitzes und bei den Jagdpächtern für das zur Verfügung stellen ihrer Reviere.


Lutz Wemken