Nachfrage nach Jägerprüfungen im Landkreis Osnabrück ungebrochen

Der Run auf Jägerprüfungen im Landkreis Osnabrück ist nach wie vor ungebrochen und weiblich. Im letztem Jahr wurden insgesamt 828 Jägerprüfungen im Landkreis Osnabrück ab genommen, hiervon waren 24 % Frauen. Im Altkreis Bersenbrück in Merzen auf dem Schießstand St Hubertus konnten auf dem Prüfungsgelände 800 Jägerprüfungen abgehalten werden. 161 Prüflinge, somit 20 % haben die Prüfung beim ersten Versuch nicht bestanden. Die Jägerprüfung behält somit ihren hohen Standard und wird der Bezeichnung „Grünes Abitur“ gerecht. Für die Jägerschaft ist es immer wieder wichtig, dass junge Jäger und Jägerinnen nachrücken, damit wir auch in Zukunft die vielfältigen Aufgaben der Jäger im bereich des Artenschutzes, der Regulierung von Wildbeständen zum Waldschutz und zur Bewahrung der Verkehrssicherheit gerecht werden. Die Bejagung von Invasiven Arten wie Marderhund, Waschbär, Nilganz und vorallem Nutria beschäftigt die Jäger immer intensiver. Im kommenden Jahr stehen voraussichtlich einige Änderungen durch das Land Niedersachsen in der Prüfungsverordnung zur Jägerprüfung an, die die Jägerprüfung nicht gerade einfacher machen. Sehr erfolgreich war auch in diesem Jahr wieder der Jungjägerkurs der Jägerschaft Bersenbrück der durch die Jagdschule Bersenbrück durchgeführt wurde. Von insgesamt 61 Teilnehmern konnten 46 im ersten Anlauf die Prüfung bestehen. Durch gezielte Nachschulungen konnten 9 weitere Prüflinge die Prüfung bestehen. Das Ausbildungsteam der Jagdschule Bersenbrück um Burkhard Stegemann ist auch in diesem Jahr wieder für einen Lehrgang bereit. Der Infoabend findet am 24.10.24 um 19.30 Uhr im Gasthaus Maassmann in Merzen statt. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen.

Martin Meyer Lührmann