Stolz präsentieren die zukünftigen Weidmänner ihre Jägerbriefe (Foto: Passmann)

Nach monatelangen , intensiven Vorbereitungszeit haben 53 Jagdscheinanwärterinnen und -anwärter die Jägerprüfung bestanden. In den  Schulungsräumen der Kreisjägerschaft in den Bührener Tannen trafen sich die zukünftigen Weidmänner,  um gemeinsam mit ihren Ausbildern für das große Ziel, die Jägerprüfung, zu lernen. Hinzu kamen zahlreiche Exkursionen und die Schießausbildung. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde konnten der 1. Vorsitzende der Kreisjägerschaft Bernd Kurmann jun. und Kreisjägermeister Herbert Pitann den Prüflingen ihren Jägerbrief überreichen und gratulierte ihnen recht herzlich. Sie gaben den Jungjägern einige Dinge mit auf den Weg: „Mit dem Bestehen der Jägerprüfung ist der erste Schritt in Ihr zukünftiges Jägerleben gemacht. Das heißt aber nicht, dass man alles kann. Das Lernen beginnt jetzt erst richtig. Jagen sie nach den Grundsätzen der Waidgerechtigkeit und handeln sie verantwortungsvoll im Umgang mit Wild und Natur. Jäger sind Naturschützer.“Alle Teilnehmer zeigten durch ihre Beharrlichkeit und Ausdauer den Willen, den Kurs mit einer erfolgreichen Prüfung abzuschließen.  Neben der schießpraktischen Ausbildung zur Vorbereitung auf die erforderliche Schießprüfung, umfasst der theoretische und praktische Unterricht die Ausbildung in den Fächern dem Jagdrecht unterliegende und andere freilebende Wildarten, Jagdwaffen und Fanggeräte, Naturschutz, Hege, Jagdbetrieb, Behandlung des erlegten Wildes, Wildkrankheiten, Jagdhundewesen, jagdliches Brauchtum und Jagdrecht und verwandtes Recht. "Mit Recht wird die Jägerprüfung auch als „Grünes Abitur“ bezeichnet", freute sich der Vorsitzende der Cloppenburger Jägerschaft Bernd Kurmann  jun. aus Friesoythe mit den Jungjägern. Als Prüfungsbeste erhieltenJohann Thobe aus Höltignhausen, der mit der Gesamtnote 1,0 , Wolfgang Speckmann aus Bösel mit ebenfalls 1,0  und Susanne Nickel-Berger aus Cloppenburg mit 1,7 die Prüfung bestanden aus den Händen des Jägerschaftsvorsitzenden Kurmann ein kleines Präsent  überreicht. Die Jägerschaft Cloppenburg bietet Anfang kommenden Jahres wieder einen Vorbereitungskurs auf die Jägerprüfung an. Der Termin für einen Schnupperabend mit Informationen über Inhalte und Termine der Ausbildung und Prüfung werden rechtzeitig bekanntgegeben. Vorgesehen ist der Schnupperabend für den Monat November.

Jonny Passmann 

Hegering Barßel

Der Hegering Barßel organisierte eine besondere Ferienpassaktion, die Kindern die Möglichkeit bot, die heimische Natur näher kennenzulernen und aktiv zu gestalten. Die Veranstaltung fand an zwei Terminen statt und war ein voller Erfolg. Nistkästenbau als Höhepunkt.  Unter Anleitung von Jägerinnen und Jägern des Hegering Barßel konnten die Kinder eigene Nistkästen aus Holz bauen. Bei der Gestaltung der fertigen Nistkästen waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt: die Kästen wurden bunt bemalt und verziert, einige sogar angeflammt um eine rustikale, natürliche Optik zu erreichen. Erlebnisse in der „Lütjen Waldschool“ In der „Lütjen Waldschool“ gab es für die Kinder regional vorkommende Wildarten wie Reh, Fuchs, Dachs und Fasan auf spielerische Art zu entdecken. Auch eine „Fühlkiste“ befüllt mit Fellen und Gehörnen sorgte für unvergessliche Momente bei den Kindern. Sie lernten Wissenswertes über die Tiere und deren Lebensräume, vorhandenes Wissen konnte vertieft werden. Musikalische Einleitung durch die Jagdhornbläser Eine der beiden Veranstaltungen wurde auf traditionelle Weise durch die Jagdhornbläser des Hegering Barßel eröffnet. Die feierlichen Klänge der Jagdhörner schufen eine besondere Atmosphäre und stimmten die Kinder auf die bevorstehenden Aktivitäten ein. Die Ferienpassaktion des Hegering Barßel bot den Kindern eine wertvolle Gelegenheit handwerkliches Geschick zu erlernen, kreativ zu sein und gleichzeitig mehr über die heimische Natur zu erfahren. Die positive Resonanz zeigt dass solche Aktionen einen wichtigen Beitrag zur Natur- und Umweltbildung der Kinder leisten. Sie fördern nicht nur das Wissen sondern auch das Verständnis und die Wertschätzung der Natur. 

Jonny Passmann