Falkenaugen stehen bei Spendenübergabe Kopf
Am 1 September 2024 fand im Rhododendronpark in Gristede eine ganz besondere Art der Spendenübergabe für die Jugendgruppe „Die Falkenaugen“ vom Hegering Rastede Nord statt. Janine beim Graben, die von Beruf Physiotherapeutin ist und zwei Lehrerausbildungen für Hatha Yoga in der Ashtanga Tradition und Yin Yoga absolviert hat, bietet nebenberuflich Yoga-Kurse an (www.yogawave.info). Da sie aufmerksam die Naturschutzprojekte der Falkenaugen in der Vergangenheit verfolgt hat und die Gruppe unterstützen wollte, hat sie in ihren Kursen Spendengelder gesammelt. Die Spendenübergabe sollte aber nicht einfach so als symbolische Scheckübergabe erfolgen, sondern der Jugendgruppe wurde das Angebot gemacht, mit den Eltern zusammen, eine Yogastunde mitzuerleben.
Bei schönstem Sonnenwetter wurde am Pumpenteich die Yoga-Stunde mit dem Om-Klang eingeleitet. Das Om bewirkt eine harmonische Schwingung, die den Körper spürbar vom Bauch bis zum Scheitel durchdringt. In fast allen Yoga-Stilen wird das Om am Anfang und Ende der Yoga-Stunde gesungen, um sich zu zentrieren und innere Ruhe und Harmonie herzustellen. Janine beim Graben informierte die Gruppe, dass Yoga ursprünglich aus Indien stammt und die Wurzeln der Yoga-Philosophie im Hinduismus und Teilen des Buddhismus liegen. Yoga gibt es schon seit mittlerweile 3.500 Jahren. Die Männer und Frauen, die Yoga betreiben werden Yogis und Yoginis genannt. Die Teilnehmer starteten mit den ersten Übungen, die allesamt Tiernamen hatten. Das liegt daran, dass die alten Yogameister im Gleichklang mit der Natur lebten, sie diente ihnen als Vorbild. Das Nachahmen der Fähigkeiten eines Tieres wurde als erhebende und erhellende Erfahrung empfunden. Auch werden diese Haltungen von Tieren instinktiv eingenommen, weil sie ihnen guttun. Die Stunde war sehr ausgewogen an körperlich anstrengenden und meditativen Elementen. Am Ende wurde jeder Teilnehmer daran erinnert, dass er einzigartig und wertvoll ist. Eine Aussage die man sich öfter ins Bewusstsein rufen sollte.
Im Anschluss erfolgte dann die Spendenübergabe und so konnten sich die Falkenaugen über 400 Euro freuen, die in eins der nächsten Naturschutzprojekte fließen werden.
„Die Gruppe bedankt sich recht herzlich bei Janine. Ich habe noch nie eine Yoga-Stunde miterlebt und war begeistert von der ruhigen, harmonischen und kompetenten Art. Ich konnte mich während der Übungen ganz auf mich konzentrieren und habe eine innere Ruhe verspürt.“ sagt der Hegeringleiter Lutz Wemken.
Lutz Wemken
Falkenaugen legen Blühfläche für Insekten an
Am 25. August 2024 traf sich die Jugendgruppe des Hegeringes Rastede Nord „Die Falkenaugen“ um wie in jedem Jahr eine Blühfläche anzulegen. Eigentlich sollte eine Blühfläche in den Monaten Mai/Juni angelegt werden, damit möglichst viele Insekten optimal von einer solchen Fläche profitieren können. In diesem Jahr konnte dies allerdings nicht so früh umgesetzt werden, da Bodenbrüter noch in dieser Fläche brüteten. Später im Sommer war es dann oft zu trocken und so hätte sich das Saatgut nicht optimal entwickelt. Nichtsdestotrotz entschied sich die Gruppe die Fläche anzusäen um eine Biotopverbesserung für Insekten und viele andere Tiere, in unseren meist ausgeräumten Landschaften, zu schaffen.
Die jedes Jahr von Bernhard Helms zur Verfügung gestellte Fläche von gut 600 qm wurde einen Tag vor der Aussaat mit dem Traktor gefräst. Die Gruppe war schon froh, dass diese Arbeit mit Hilfe des Traktors geschah, denn sonst hätte man Tage für die Vorbereitung dieser Fläche gebraucht.
Bevor nun mit der eigentlichen Aussaat begonnen werden konnte, schauten sich die Falkenaugen noch einmal das zur Verfügung stehende Saatgut genau an. Hegeringleiter Lutz Wemken erklärte die einzelnen Saatkörner anhand von Bildern, damit sich die Kids die Pflanzen vorstellen konnten, die aus den einzelnen Samen keimen. Jeder war danach in der Lage die einzelnen Saatkörner in der Blühmischung zu identifizieren. Wer Lust hatte konnte ein paar eigenst zusammengestellte Saatkörner in einen Blumentopf pflanzen, um so das Keimen der Samen auf der heimischen Fensterbank zu beobachten. So kann man ein Gefühl dafür bekommen, was auf der Blühfläche mit den Samen passiert.
Die Gruppe entschied sich abermals für die einjährige Blühstreifenmischung von der Firma AGRAVIS, die auch der Hegering für die Anlage ihrer Blühstreifen verwendet. Die Mischung setzt sich zusammen aus: Senf, Buchweizen, Phacelia, Malve, Sonnenblumen, Ölrettich, Phacelia, Esparsette, Winterraps, Winterrübsen, Ringelblumen, Alexandrinerklee und Malve.
Da die Fläche relativ klein war, entschied man sich für eine Aussaat per Hand. Die offen liegenden Samen wurden dann von den Falkenaugen mit Holzharken eingeharkt, damit Vögel das ausgebrachte Saatgut nicht schon im Vorfeld fressen. Das Saatgut wird bei den vom Wetterdienst angesagten warmen Temperaturen der nächsten Tage gut auflaufen. Dadurch bedingt entwickeln sich deutlich schneller mehr Keimlinge, die in der Regel vom Wachstum des Unkrautes nicht überholt werden.
Diese Blühfläche wird in Zukunft vielen Bestäubern und Insekten ein vielfältiges Blütenangebot und Rückzugsmöglichkeiten bieten. Darunter befinden sich auch viele landwirtschaftliche Nützlinge, die einen Beitrag zur biologischen Schädlingsbekämpfung leisten. Auch für andere Tiere stellen sie wichtige Nahrungs- und Rückzugsbiotope da. Blühstreifen funktionieren auch als „Straßen“ für viele Kleintiere, indem sie unterschiedliche Lebensräume verbinden. Von dort ausgehend können nach der Ernte die angrenzenden Ackerflächen wieder besiedelt werden.
„Es ist schön zu sehen, mit wie viel Engagement die Kids bei der Sache sind und sich auch schon allerhand Wissen angeeignet haben “, sagte Jugendobfrau Regina Wemken.
Lutz Wemken
Hegering Edewecht
Spannende Einblicke im Jagdbezirk Nord-Edewecht 13
Die Jagdgemeinschaft des Jagdbezirks Nord-Edewecht hat am Sonntag, den 25. August 2024 alle interessierten Jagdgenossen und Jagdgenossinnen zu einer Revierrundfahrt mit spannenden Einblicken und gemeinsamem Grillen eingeladen.
Nachdem sich die etwa 30 Jagdgenossen und Jäger auf dem Gelände der Baumschule Behrens zusammengefunden hatten, gab es zum Einstieg von Uwe Behrens, einem der drei Pächter des Jagdbezirks, einen Überblick über die Aufgaben und Pflichten bei der Hege, Jagd und Revierpflege, die in einem Jagdjahr im Revier anstehen.
Danach übernahm Dennis Higgen und klärte über seine Tätigkeit als Bisamfänger auf. Das Interesse daran, wie, wo und warum Bisam und auch Nutria gefangen, beziehungsweise bejagt werden war groß.
Nach diesen ersten Einblicken in die Tätigkeiten und Aufgabenbereiche der Jagdgemeinschaft ging es bei Sonnenschein und blauem Himmel mit dem Planwagen durch das Revier. Zwischendurch wurden Stopps eingelegt, um die Natur, die Tierwelt und die Aufgaben der Jäger an Gewässern oder bestimmten Flächen im Revier zu erläutern. Auch den herrlichen Ausblick von einem der Hochsitze konnten die Gäste bei bestem Wetter genießen. Einige wären wohl gerne noch eine Weile sitzen geblieben.
Nach der Rundfahrt, die dank des regen Interesses und einiger Fragen sogar etwas länger dauerte als geplant, war der letzte Stopp die Schutzhütte am Espergöhler Teich, wo schon Grill und Getränke bereitstanden.
Bevor es aber für alle um die Wurst ging, ging es nochmal um die Jungtierrettung mit der Drohne. Johann Dierks erklärte, wie die Kitzrettung im Revier organisiert und durchgeführt wird und Jarne Krüger demonstrierte mit einem kleinen Rundflug die Funktionen der Drohne und wie Kitze und andere Jungtiere entdeckt und gerettet werden.
Abschließend gab es bei Wildbratwurst und Bier einen sehr interessierten Austausch und nette Gespräche miteinander. Die Veranstaltung war für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis und dem beiderseitigen Wunsch nach einer Wiederholung wird sicherlich nachgegangen.
Uwe Behrens
Ortsbürgerverein feiert sein Sommerfest und die Jäger waren natürlich dabei
Unter Leitung von Elke Gerdes veranstaltete der Ortsbürgerverein Bekhausen, Heubült, Rasterberg, Wapeldorf am 18. August sein Sommerfest. Bei bestem Wetter sammelte sich die Bewohner der Ortschaften auf der grünen Wiese in Wapeldorf-Mitte, um an dem umfangreichen Programm teilzunehmen. Mit von der Landpartie waren der Ponyhof Süsens, die Wapeldorfer Schoolbeer, die Familie Heidenreich, die Hahner Bogen-schützen und die Jäger mit dem Wildinfomobil. Mehr als dreihundert Besucher, davon sechsundvierzig Kinder genossen das umfangreiche Programm unter anderem mit dem Improtheater. Die Kinder tobten sich in der Hüpfburg aus oder nutzen das Schmink-angebot der kleinen Nordlichter vor Ort. Es gab Kaffee und Kuchen und die obliga-torischen Pommes und Bratwurst.
Werner Grimm und Christian Cordes betreuten das Wildinfomobil der Jägerschaft Ammerland. Mit neuer Fernsehtechnik ausgestattet, konnten unter anderen Videos von der Rehkitzrettung und von zahlreichen Wildbeobachtungen gezeigt werden. Im Detail wurden von beiden Jägern zahlreichen Präparate gezeigt und Zusammenhänge zwischen Wild und dem heimischen Lebensraum der Tiere erläutert sowie zahlreiche Fragen der Kinder ausführlich beantwortet.
Die Kinder und Jugendlichen nahmen das Angebot der Jäger gern und umfangreich an. Zudem erzählten sie von ihren Haustieren und stellten Zusammenhänge zwischen diesen und den Wildtieren fest.
Zusammenfassend kann man sagen: Das Sommerfest war ein voller Erfolg.
Robert Lohkamp
Hegeringgrillen 2024
Am 23. August 2024 fand das alljährliche Hegeringgrillen vom Hegering Rastede Nord statt. Es nahmen 55 Personen teil: Hegeringmitglieder mit ihren Partnern und die Mitglieder der Jugendgruppe „Die Falkenaugen“. Zusätzlich wurden auch die Jagdvorstände der gemeinschaftlichen Jagdbezirke eingeladen, um einen noch besseren Kontakt zu den Vertretern der Grundeigentümer zu bekommen.
Bei sonnigem Wetter begrüßte der Hegeringleiter Lutz Wemken nach den Jagdhornsignalen „Sammeln der Jäger“ und „Begrüßung“ die Anwesenden. „Der immer größer werdende Zuspruch zu dieser Veranstaltung zeigt mir, dass der Zusammenhalt im Hegering groß ist und es vielen wichtig ist, sich auf einem solchen Event mit Gleichgesinnten austauschen zu können. In Zeiten, in denen der Hegering vor großen Herausforderungen steht, hier ist z.B. die voranschreitende Ausbreitung von invasiven Arten zu nennen, sollte alles von unserer Seite getan werden, um diesem Trend entgegenzuwirken. Es gibt viele Betätigungsfelder, in die auch gut revierlose Jäger eingebunden werden können. Hier sind biotopverbessernde Maßnahmen, die Wildtierrettung vor der Mahd, die Lockjagd auf die Rabenkrähe, die Fang- und Baujagd zu nennen. Die Forschungsergebnisse vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztliche Hochschule aus Hannover unterstreichen unser Vorgehen“ sagte Wemken.
Gegrillt wurde größtenteils Wildbret vom Reh-, Schwarz- und Damwild. Die Grillmeister Jens und Thomas Janßen, Rainer Lehners und Monika Junker boten Schnitzel, Schaschlik Spieße und Bratwurst vom selbst erlegten Wild an, was wieder einmal sehr gut ankam. Das Grillfest ging bis in die frühen Morgenstunden, denn der Festausschuss unter der Leitung von Florian Kröger, Bernhard Helms, Kai Uwe d‘Apolonia und Claas von Essen hatte wieder einmal ganze Arbeit geleistet, um ein solches schönes Fest zu organisieren.
Der Termin neue Termin für das Hegeringgrillen ist der 22. August 2025.
Lutz Wemken
Hegering Bad Zwischenahn
Zwischenahner Woche 2024
Auch in diesem Jahr war der Hegering Bad Zwischenahn auf der Zwischenahner Woche am Familientag vertreten und bot den Besuchern ein vielfältiges Programm rund um Natur, Jagd und Wildtiere.
Das Infomobil, ausgestattet mit einer Ausstellung heimischer Wildarten, zog zahlreiche Interessierte an. Vor Ort standen unsere Mitglieder bereit, um Fragen zu beantworten und Informationen über die heimische Tierwelt zu geben.
Für Kinder gab es die Möglichkeit, eigene Nistkästen zu bauen, die sie später mit nach Hause nehmen konnten. Unterstützung fanden sie von Rainer Theuerkauf, Herbert Wehmhoff und Rainer Nagel. Diese Aktion fand großen Anklang und brachte den kleinen Besuchern die Bedeutung des Vogelschutzes näher.
Ein besonderer Anziehungspunkt für die Schulklassen der Elmendorfer Grundschule war der aufgestellte Hochsitz. Von hier aus konnten die Kleinen die Veranstaltung aus der Sicht eines Jägers erleben. Die Erstklässler bauten auch Nistkästen, um diese auf ihrem Schulhof aufhängen zu können.
Eine simulierte Streuobstwiese und ein Informationsplakat informierte die Besucher über die ökologische Bedeutung dieser Lebensräume. Es wurde darüber informiert, dass vor allem der Hegering Bad Zwischenahn regelmäßig Obstbäume für das heimische Wild pflanzt. Am Nachmittag wurden die Obstbäume verlost, strahlende Gewinner nahmen daraufhin ihre Bäume mit nach Hause.
Die Ammerländer Jagdhornbläser traten in regelmäßigen Abständen auf und sorgten für eine passende musikalische Begleitung des Tages. Mit dieser Aktion konnte das Brauchtum der Jagd hautnah von den Besuchern erlebt werden.
Der Hegering Bad Zwischenahn ist zufrieden mit dem Zuspruch und den netten Besuchern auf dem Stand.
Ann-Catrin Hirsch
Hegering Rastede Nord
Hegeringmeisterschaften 2024
Am 17. August 2024 fanden die Hegeringmeisterschaften des Hegeringes Rastede Nord statt. Auf dem Schießstand in Burwinkel sollten die Disziplinen Trap und Skeet geschossen werden. Es kamen 28 Schützen in die Einzelwertung.
Zu den Ergebnissen:
Hegeringmeister der Klasse A wurde Lutz Wemken, gefolgt von Jan Wemken und Ulf H. Wemken.
Hegeringmeister der Klasse B wurde Karl-Heinz Wemken, gefolgt von Klaus Ruthenberg und Eike Lars Weyhe.
Hegeringmeister der Klasse C wurde Markus Neumann, gefolgt von Konstantin Schweiger und Christian Cordes.
Hegeringmeister der Klasse D wurde Patrick Meer, gefolgt von Richard Eiler und Hauke Grimm.
Taubenmeister und damit Gesamtsieger wurde Lutz Wemken mit 29/2 Tauben.
Bei dem Revierpokal kamen sechs Reviere in die Wertung. Gewonnen hat der gemeinschaftliche Jagdbezirk Bekhausen(Schützen waren hier Klaus Ruthenberg, Patrick Meer und Markus Neumann) vor dem Eigenjagdbezirk Daun und dem gemeinschaftlichen Jagdbezirk Delfshausen. Die Erstplatzierten in den Leistungsklassen und der Revierpokalwertung erhielten anstatt einer Plakette Wurstpreise.
Der stellvertretende Hegeringleiter Ulf Wemken bedankte sich bei dem stellvertretenden Schießobmann Jens Janßen und seinen Helfern für die gute Organisation während der Veranstaltung. Zusätzlich machte er noch einmal darauf aufmerksam, dass sich jeder im Klaren sein sollte, dass der Umgang mit der Waffe nicht erst auf den Jagden geübt werden kann. Allen teilnehmenden Schützen wurde der Schießnachweis „Flinte“, der mit dem Inkrafttreten des neuen Niedersächsischen Jagdgesetzes vom 21. März 2022 Voraussetzung für die Teilnahme an einer Gesellschaftsjagd auf Niederwild ist, ausgestellt.
Lutz Wemken