Mit dem „Goldenen Rebhuhn“ wurde Nichtjäger Bertold Beelmann (vorne links) durch (v.re.) Rainer Dullweber, Stellvertreter Steffen Haak und Schriftführer Jonny Passmann ausgezeichnet (Foto: C. Passmann)

Goldenes Rebhuhn

Mit dem „Goldenen Rebhuhn“ – einer Auszeichnung der Landesjägerschaft Niedersachsen - wurde Bertold Beelmann  beim "Schüsselstreiben" der Barßeler Jägerschaft im Hotel und Landgasthof Herzog Carolinenhof  ausgezeichnet. Mit der Verleihung dieser Auszeichnung werden Grundstückseigentümer geehrt, die sich durch die Bereitstellung und Pflege von  Flächen um die heimische Tier- und Pflanzenwelt verdient gemacht haben. Überreicht wurde die Auszeichnung in Form einer Urkunde von dem Vorsitzenden des Hegering Barßel Rainer Dullweber und Stellvertreter Steffen Haak. Landwirtschaft und Jagd gehören zusammen. Nur durch eine intakte Landwirtschaft ist eine artenreiche Jagd möglich. "Die Barßeler Jäger seien stets bemüht, freundschaftliche Beziehungen mit den Jagdgenossen und Grundstückseigentümern zu pflegen und zu erhalten. Denn nur so sei eine vernünftige Jagd möglich. Der Hegering Barßel möchte das „Goldene Rebhuhn“ der Landesjägerschaft Niedersachsen einmal jährlich an einen Nichtjäger, der sich Weise für den Erhalt der Natur und der heimischen Tierwelt eingesetzt hat, auch in den kommenden Jahr vergeben. Umrahmt wurde die Feierstunde von den Jagdhornbläsern.

Jonny Passmann 

Bild: C. Passmann

Hegering Barßel

Besondere Ehrung

Die Ehrennadel und Urkunde  der Landesjägerschaft für 60 Jahre verdienstvolle Tätigkeit beim Jagdhornblasen  erhielt Heiner Block (Mitte)  aus Harkebrügge. Die Auszeichnung nahm  der Leiter des Hegering Barßel Rainer Dullweber (li) und sein Stellvertreter Steffen Haak vor. Heiner  hat engagiert mitgemacht und immer wieder junge Leute eingeladen und mit ihnen geübt“, lobte der Vorsitzende. Im kommenden Jahr richtet die Jagdhornbläsergruppe der Barßeler Jägerschaft das Kreisbläsertreffen der Jägerschaft Cloppenburg im Seemannsort Barßel aus. 

Jonny Passmann

Hegering Ramsloh

Auf den Spuren der Flut – Besuch unserer Partnergruppe in Remagen

Im Jahr 2023 feierten der HR Ramsloh 70-jähriges und die Bläsergruppe Ramsloh 60-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass richtete die Bläsergruppe Ramsloh das Kreisbläsertreffen der Jägerschaft Cloppenburg aus. In der Planungsphase entstand die Idee eine Gastgruppe aus dem Ahrtal einzuladen. Schnell war der Kontakt hergestellt und die Bläsergruppe Remagen ist der Einladung gerne gefolgt.

Nach dem gelungenen Bläsertreffen lud uns die Bläsergruppe Remagen zu sich ins Ahrtal ein. So reisten wir im September mit 17 Personen ins Ahrtal zu einem besonderen musikalischen und kulturellen Austausch. Wir wurden dort vom Vorstand der Kreisjägerschaft Ahrweiler und der Bläsergruppe Remagen festlich aufs Herzlichste mit einem Ahrweiler Wein begrüßt. Im Anschluss daran stimmten sich beide Bläsergruppen ein und die ersten gemeinsamen Stücke erklangen. Im Anschluss daran bot das gemeinsame Abendessen Gelegenheit für einen ersten Austausch und wir verbrachten ein paar gesellige Stunden.

Am Tag darauf hatte die Bläsergruppe Remagen eine Tour durch das Ahrtal geplant. Dort machten wir an verschiedenen Orten halt. Wir starteten mit einer Fahrt in die Weinberge oberhalb von Heimersheim. Dort bekamen wir bewegende Einblicke in die Auswirkung der Flutkatastrophe der Region. Die Bläser aus Remagen berichteten über viele erschreckende Einzelschicksale und das ganze Ausmaß der Flut. 

Der malerische Ausblick der Weinberge bot einen passenden Rahmen um gemeinsam ein paar musikalische Klänge durch das Tal klingen zu lassen.

Anschließend ging es nach Ahrweiler. Dort erhielten wir eine Stadtführung und interessante historische Einblicke in die Geschichte der Stadt. Nach einer Stärkung fuhren wir zum Aussichtspunkt oberhalb von Dernau. An vielen verschiedenen Orten ließen wir gemeinsam das Jagdhorn erklingen. Zum Abschluss besuchten wir das Weinfest in Rech. Dort durften wir den feinen Ahrweiler Wein genießen.

Am Sonntag rundeten wir das gelungene Wochenende mit einem gemeinsamen Frühstück ab. Mit herzlichen Abschiedsworten machten wir uns dann auf den Heimweg. 

Beide Bläsergruppen waren sich einig, dass der Kontakt auf den jeden Fall weiterhin gepflegt werden soll.

Marianne Janssen