Auf Plattdeutsch...
Wu ut Knobeln, smakelk Eten pläserlek een nee Tradition wur
Man-n! … wer dat lecker! Un in överkern un överhoopt ok… Wer dat een kommodig Abend. So wunnerbor gesellig binanner. Dorto een Konzert… Minsch, wat wullt du mehr.
Aber nu van Anfang an:
All ton´ sessten Mal keem´n de middelster Jägers mit hör Drievers un Jagdfrünn´ ut Buttfoor un Werm´ in de „oll Smee“ in Middels binanner. Udo Janssen (Weertsmann) ha to een smakelk Haseneten inladen, ok - nu all ton´ sessten Mal. De Tradition ha sein Anfang bi Familie Schoone in Spekendörp. Hier wer man sienertied – no de Drievjagd – to dat Schötteldrieven mit Verkobeln van Haaern tosom´n kaam´n. En Jagd dag, de nich muier ha wen kunnt. De „Streek“ drüff sück allemal sehn laten. Kiek süh, un so ha man ok sein Saaß. Dat versteiht sück van sülmst. Nu gung dat ant Wark – mit de Verknobelung. Aß de erst Driever denn een Haas wunn´ ha, wer he sowat van verbiestert – un meen in sein Eenigkeit: „Wenn ik de mit na Hus henbring, moot ik sachs in de Autogeraag slapen.“ För all de anner Jägers wer dat Motivation genoog, bi dat Verknobeln dorup to kieken, dat man bit Tell´n de Oogen so anpassen de, dat an Enn van dissen eenzig plässerleken, lüstigen Abend, elk een Driever een Haas mit na Hus nehm´n kunn. Sowiet – so good… man … wu nu wieder… den Haasbraa smackhaft torecht maken? Mahr as verunsekert kek een den´ annern an. Wat good, dat Udo Janssen mit Raad un Taat to Siet stunn. So wer man sück gau eenig: elk Driever spender sien Haas, un Udo zauber dorut een Hasenbuffet – eenzig smaakhaft. Sowat ha dat bitlang in de oll Smee in Middels noch nich geben. Dat Jägers un Drievers hör Familien, Bekannt´n un Frünn dorto inladen, is doch woll klaar.
Mitlerwiel is dat Haseneten in de „ol Smee“ son´ Oort „Geheimtipp“. Hett sück rüm schnackt. To de lütt Runn van Jägers un Drievers siener Tied, sünd in Loop van Johrn immer mehr Waidgesellen stöt. Völ Jägers spend´n int Winter hör Haasen. Udo Janssen vertellt vull stolt: „Dit Johr heb ik fieftig Haasen torecht makt. An twee Daag to „Cevapcici, Frikadellen, Filet, Keulen un noch dat een of anner veredelt.“ Dorto geev dat Kartuffels, Rotkohl un Salat. Een van de Jungjägers kunn dar denn nich länger an sück holl´n: „so een Eten sall dat up mien Hochtiet geben.“
Is doch woll klaar, dat to so een Fest de Jagdhornbläser ut Middels nich fehl´n dröfft. Hinni Henkel let sein Lü ann disse eenzig muien Dag mehrmals int´t Hörn stöten. So gev dat bito noch een lütt Konzert. – Minsch, wat wullt du mehr.- Ja, un singen könnt de Jägerslü allemal. Man hett sück bedankt un wer sück eenig: „Dann bit anner Johr, – denn kaamt wi wer.“
Wolfgang Meyer
Ende September fand an zwei Tagen unter der Leitung des erfahrenen Richters und Hundeführers Enno Frühling die 58. Gebrauchsprüfung der Arbeitsgruppe Ostfriesland in Holtrop und Ihlow-Ostersander statt.
Hierbei stellten sich die vier Gespanne, bestehend aus Laura Deicke, Manfred Hillbrands, Hilke Rosenow und Ann-Catrin Hirsch und ihren treuen Jagdbegleitern den Anforderungen der Prüfungen unter und über der Erde.
Der Deutsche Jagdterrier muss als Gebrauchshund sowohl einen toten Fuchs aus dem Bau ziehen, eine 400m-Übernacht-Schweißfährte arbeiten, Haar- sowie Federwild bringen, bei der Wasserarbeit das Stöbern mit und ohne Ente erledigen, als auch erlegtes Federwild aus tiefem Wasser bringen. Dabei werden neben Leinenführigkeit und Gehen frei bei Fuß auch das Verhalten auf dem Stand und der allgemeine Gehorsam und die Arbeitsfreude bewertet. Durch den hohen Anspruch dieser Prüfung ist es nicht selbstverständlich, dass am Ende der zwei Tage allen vier Gespannen zur bestandenen Prüfung gratuliert werden konnte.
Einen besonderen Dank möchten allerdings wir, die Mitglieder der Arbeitsgruppe Ostfriesland unserem Arbeitsgruppenleiter Enno Frühling aussprechen, der diese Prüfung seit 22 Jahren in Folge ausrichtet. Durch sein außergewöhnlich hohes Maß an Engagement für die Rasse, die Ausbildung und das Richten hat er die Arbeitsgruppe die ganzen Jahre bereichert. Ein weiterer Dank geht an die Richter und an die Revierpächter für die zur Verfügung gestellten Reviere.
Hilke Rosenow und Ann-Catrin Hirsch