Politische Spitze
Ampel-Aus
Die Ampel ist aus. Mit dem Rauswurf unseres Finanzministers Christian Lindner hat der Bundeskanzler Olaf Scholz Fakten geschaffen, im Februar wird es Neuwahlen geben. Wir Bürgerinnen und Bürger waren am Ende nur noch genervt von den unzähligen Zickereien, die die drei Ampel-Parteien in den vergangenen Monaten nahezu täglich öffentlich auf unseren Schultern ausgetragen haben. Fakt ist, dass es die Ampel in den vergangenen Jahren mit uns Jägerinnen und Jägern nicht wirklich gut gemeint hat. Vielmehr sind wir zum Spielball spezieller Ideologien geworden. Eine der ersten Amtshandlungen des grünen Landwirtschaftsministers Cem Özdemir war der Austritt aus dem internationalen Jagdbeirat CIC. Vehement wurde seitdem versucht, den Import von Jagdtrophäen nach Deutschland zu stoppen. Es ging so weit, dass Botswana deshalb 20.000 Elefanten nach Deutschland schicken wollte. Ironie aus. Gekrönt hat Özdemir seine Laufbahn, indem er erst vor wenigen Tagen die Reißleine in Richtung Novellierung des Bundeswaldgesetzes gezogen hat. Schaut man in Richtung Waffengesetz-Novellierung von der Justizministerin Nancy Faeser, macht es die Lage für uns Jägerinnen und Jäger nicht besser. Auf Biegen und Brechen musste das Gesetz noch vor dem Bruch der Ampel-Koalition durchgewunken werden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Zudem hat sich die FDP mit Frontmann Christian Lindner noch im Rahmen der Grünen Woche 2024 in Berlin gegen eine Verschärfung des Waffengesetzes ausgesprochen… Während der DJV vor den Änderungen gewarnt hat, zeigen sich nun die fachlichen Fehler im Gesetz: Denn viele Waffenbehörden stehen seitdem Kopf, da durch Inkarnierten der neuen Paragraphen auch eine geänderte Zuverlässigkeitsprüfung für die Jagdscheinvergabe umgesetzt werden muss. Aufgrund ungeklärter behördlicher Interna können die Anträge auf Erteilung eines Jagdscheines momentan aber kaum bis gar nicht bearbeitet werden.
Auch das sogenannte Schnellabschuss-Verfahren der Bundesumweltministerin Steffi Lemke aus dem Jahr 2023 ist am Ende nicht mehr als ein Rohrkrepierer.
Nun sind in Deutschland Neuwahlen angesagt. Es steht viel auf dem Spiel, sowohl Innen- als auch außenpolitisch. Unser größtes Problem ist das Dilemma mit den Mehrheiten. Aus vielen Gründen hat sich in Deutschland eine bunte Parteienlandschaft etabliert, die zu Zeiten von Brandt oder Kohl nicht vorstellbar gewesen wäre. Vielmehr gab es sogar die „absolute Mehrheit“ – daran ist heute nicht mehr zu denken. Nun liegt es an uns Wählerinnen und Wählern, im Februar 2025 für stabile Mehrheiten zu sorgen. Wir sind es, die verantwortlich wählen müssen. Unsere Stimmen sind es, die Deutschland aus der Krise helfen können. Wir Jägerinnen und Jäger sind es, die den täglichen Umgang mit Verantwortung gewohnt sind. Also sollten wir mit gutem Beispiel voran gehen und in Zukunft für stabile Mehrheiten sorgen.
Waidmannsheil
Wulf-Heiner Kummetz