(Foto: Fünfschilling)

Impressionen vom „Spaziergang mit Jäger“

Beim „Spaziergang mit Jäger“ laden wir die Öffentlichkeit ein, mit uns zusammen durch das Revier zu wandern. Das scheue Wild wird man als Wandergruppe natürlich nicht finden, aber viele Nicht-Jäger*innen sind begeistert, wieviele Zeichen für die Anwesenheit von Wild man findet, wenn der Blick geschult ist. Frisch verfegte Bäumchen oder Dachsbau liegen direkt am Wegrand, für die Suhlen muss man nur wenige Meter vom Weg in die Rückegasse einbiegen. 

Der Besuch bei einem Gatter im Wald zeigte eindrücklich den Unterschied im Verbiss vor, resp. im Gatter. So kann auch der Beitrag der Jagd zu einem nachhaltigen Gleichgewicht thematisiert werden. Zur Öffentlichkeitsarbeit gehört auch das Zuhören, denn auch die Teilnehmer*innen konnten spannende Anekdoten oder Beobachtungen erzählen. Bei Groß und Klein beliebt sind immer die Zwischenstopps, wo Jagdhunde ihre Fähigkeiten vorführen dürfen. Eine sauber abgearbeitete Schleppe ist immer einen Applaus wert! Am Ziel erwartete uns ein Imbiss mit Spezialitäten vom lokalen Wild, die gut angenommen wurden. Hier bot sich auch die Gelegenheit, weiterführende Fragen zu Jagd/Hundewesen/Naturschutz zu beantworten. Die Spaziergänge machen Spaß, wecken Interesse und tragen zu einem wertschätzenden Miteinander bei.

Dr. Ursula Fünfschilling