Freude bei den Vertretern der Feuerwehr Friesoythe über die Spende an die Jugendabteilung (v.l.) Julia Aumann, Kilian Kläne-Vahle, Marvin Vogelsang, Ulrich Knelangebn, Tobias Tangemann,  Daniel Glöckner (Foto: Hans Passmann)

Hegering Friesoythe

Spende an die Jugendfeuerwehr Friesoythe

Eine Spende in Höhe von 1500 Euro hat die Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Friesoythe vom Hegering Friesoythe erhalten. Auf der Frühjahresversammlung im Landhaus-Hotel Pollmeyer in Vorderstenthüle überreichte Vorsitzende Julia Aumann ,die Zuwendung symbolisch in Form eines großen Schecks an Jugendfeuerwehrwart Tobias Tangemann, Stellvertreter Marvin Vogelsang  und stellvertretenden Ortsbrandmeister Daniel Glöckner.  „Wir bilden die Grundlage für die Sicherstellung des Nachwuchses in der Freiwilligen Feuerwehr Friesoythe. Um die Feuerwehr für viele möglichst früh attraktiv zu machen, sind die Jugendfeuerwehren ein wichtiger Bestandteil für die Sicherstellung des Feuerwehrnachwuchses", sagten die beiden Wehrleute vor den Mitgliedern des Hegering Friesoythe. Die Jugendfeuerwehr ist die Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehren mit der Aufgabe, die Mitglieder im Alter von 10 bis 18 Jahren, auf altersgerechte Art und Weise, für den Einsatzdienst der Feuerwehr vorzubereiten.„Die Spende des Hegerings wurde möglich durch die revierübergreifende Taubenjagd, die alljährlich im Januar durchgeführt wird. Dabei kommen regional sozial engagierten Einrichtungen die Reinerlöse aus dem Taubenverkauf und dem Schüsseltreiben zugute, sagte Hegeringleiter in Aumann. Zu der revierübergreifenden Taubenjagd lädt der Hegering Friesoythe unter anderem im Namen der Revierpächter ein. Es wird öffentlich eingeladen, so dass Jäger auch aus anderen Hegeringen und Landkreisen daran teilnehmen, um für den „Guten Zweck“ zu jagen. Die Tauben werden direkt nach dem Streckelegen von den Jägern gerupft und küchenfertig vorbereitet und zum Verkauf angeboten. 

Jonny Passmann

Auf der Frühjahrsversammlung des Hegering Friesoythe wurde langjährige Weidmänner geehrt (v.li.): Julia Auman, Josef Hogeback, Ralf Tiedeken, Hubert Wreesmann (Foto: Hans Passmann)

Hegering Friesoythe

Die Weidmänner der Jagdhornbläsergruppe des Hegering Friesoythe bliesen mächtig im Landhaus Hotel Pollmeyer in Vorderstenthühle in Horn, um die Jägerinnen und Jäger zur Frühjahrsversammlung musikalisch zu begrüßen. Die Vorsitzende Julia Aumann ging in ihrem Bericht unter anderem auf die Protestaktion vor dem Landtag in Hannover ein. Erläuterte den Jägern die  beabsichtigte Änderung des Bundesjagdgesetzes, das allerdings in Niedersachsen so noch nicht übernommen werde. Gerade im Hinblick auf mehrere Jagdunfälle mit tödlichen Ausgang rief sie alle Weidfrauen und Männer auf, die Waffe richtig zu handhaben. Insbesondere auch durch  den Einsatz der  neuesten Techniken, wie Nachtsichtgeräte.  Die Mitglieder müßten sich ab 2027  auf höhere Beiträge an die Landesjägerschaft Niedersachsen einstellen. Beabsichtigt ist eine Erhöhung  um 15 Euro von aktuell 45 auf 60 Euro jährlich. Bei der Gehörnbewertung bescheinigte Forstamtmann i.R. Enno Striowsky den Weidmännern aus der Eisenstadt den Abschuss durchaus richtig getätigt zu haben. Da der Bestand am Rehwild zugenommen hat, gerade auch durch den Einsatz der Drohnen bei der  Kitzrettung,  sollten  die Jäger durchaus verstärkt hier eingreifen“, so der zweite Vorsitzende Ralf Tiedeken in seinem Vortrag zum Streckenbericht..  

Bei den Hasen wurden 167 Langohren gestreckt. Zur Strecke kamen weiterhin unter anderem 7  Kaninchen, 276 Nutria, 9 Dachse, 92  Fasane, 219 Enten, 43 Waldschnepfen, 27 Seinmarder.  Außerdem 88 Füchse. Auf der Strecke lagen auch 19 Stücke Schwarzwild, 179 Stücke Rehwild und vier Stücke Damwild.  Mit Erfolge kehrten die Schützen von den Kreismeisterschaft zurück“, so Schießobmann Jan Ortmann. Die Jagd frönen in Friesoythe 186 Mitglieder. Die Vorsitzende  verwies zum Schluß auf die Versammlung der Kreisjägerschaft Cloppenburg am 24. April um 19 Uhr in der Gaststätte Bley in Bösel. Geehrt wurden Weidmänner für eine langjährige Mitgliedschaft im Deutschen Jagdschutzverband. 25 Jahre: Josef Hogbeback, Gerhard Bookjann; 40 Jahre: Hubert Wreesmann; 60 Jahre: Erhard Sternberg und Bernd Anneken.  

Jonny Passmann

Barßels Hegeringleiter Rainer Dullweber (3.vli)  überreichte den Pokal an den besten Einzelschützen Wolfgang Müller (5.v.li)Für  das siegreiche Revier  nahm Georg Hagedorn (4.v.re) den Pokal entgegen (Foto: Hans Passmann)

Hegering Barßel

Das Vergleichsschießen des Hegerings Barßel fand auf dem Schießstand Lohe statt. Es traten zahlreiche Jägerinnnen und Jäger aus der Region mit großem Erfolg gegeneinander an und zeigten ihre Präzision mit der Kugelbüchse. Auf der 100 Meter-Bahn mussten die Teilnehmer auf die DJV-Scheibe Rehbock anstreichen. Außerdem galt es, den flüchtigen Keiler auf der 50-Meter-Bahn zu schießen. Der anspruchsvolle Wettbewerb wurde von allen Teilnehmern mit Bravour gemeistert, sodass jeder den Schießnachweis erfolgreich ablegen konnte. Es siegte das Revier 8 mit 240 Ringen vor dem Team „Wilddiebe“ mit 207  Ringen und dem Revier Nummer 3 (195).  Bester Einzelschütze war Wolfgang Müller  mit 86 Ringen.Das Vergleichsschießen fand bei Sonnenschein und milden Temperaturen statt. Den Abschluss des gelungenen Wettkampfs bildete eine gemütliche Grillbratwurst, die bei allen Teilnehmern für gute Stimmung sorgt.Das Hegeringsvergleichsschießen war nicht nur ein Wettkampf, sondern auch eine schöne Gelegenheit für die Jägerinnen und Jäger der Region, sich auszutauschen und ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Jonny Passmann

Mit der LJV-Verdienstnandel in Bronze zeichnete Vorsitzender Bernd Kurmann jun. (l.) den Weidmann Matthias Rüve aus Cloppenburg aus (Foto: Hans Passmann)

Wer weiterhin das Weidwerk in der Jägerschaft des Landkreises Cloppenburg  frönen möchte, da muß ab dem kommenden Jahr tiefer in die Geldbörse greifen. Die Landjägerschaft  Niedersachsen erhöht ihren  Betrag um 15 Euro.  Das nahm die Kreisjägerschaft Cloppenburg auf der Jahreshauptversammlung im Saal Bley in Bösel gleichzeitig zum Anlass auf ihren Jahresbeitrag von 40 Euro noch einmal 5 Euro aufzusatteln. Damit werden für die Jäger zusammen 20 Euro mehr im Jahr fällig. Allerdings gab es in Bösel auch Gegenstimmen. „In Sachen Schießstandbau in Ahlhorn gibt es nichts Neues zu berichten. Es läuft immer noch bei den Gerichten das Verfahren um die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Es läuft das Widerspruchsverfahren und wir sind voller Zuversicht, dass wir  Erfolg haben werden“, betonte Vorsitzender Bernd Kurmann jun.

Immer wieder hat es in der Vergangenheit Eingaben gegen das Millionenprojekt gegeben. Das Verwaltungsgericht in Oldenburg und auch das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg beschäftigten sich mit dem Thema. Mit dem Ergebnis, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung vor Baubeginn nicht oder nicht im erforderlichen Umfang durchgeführt worden sei. Die ersten Planungen für den Schießstand reichen annähernd 20 Jahre zurück. Konkret wurde es vor circa 10 Jahren. Ursprünglich gingen die Jägerschaften von einer Bausumme in Höhe von 1,6 Millionen Euro aus. Vor 2 Jahren rechneten sie schon mit ungefähr 3 Millionen Euro. „Wir sind weiterhin am Ball.“ Sollte es grünes Licht geben, könnten zeitnah die Bagger rollen. Wir brauchen das jagdliche Ausbildungszentrum in Ahlhorn für unsere rund 5000 Jäger aus den Kreisen Cloppenburg und Vechta und weitere 2000 aus der Umgebung. Angefangen vom erforderlichen Schießnachweis bis hin zur Ausbildung von Jungjägern, ließ Kurmann keinen Zweifel daran, dass es trotz der Verzögerung keine Alternative zu dem Bau gibt.  „ Die „Bürgerinitiative Ahlhorn ohne Schießlärm“, die ihren 20. Geburtstag in diesen Tagen feiert, fordern, dass das Projekt nach 20 Jahren  eingestampft  wird. Tenor: Wenn es nach 20 Jahren nicht zur Umsetzung gekommen ist, könne man das Projekt auch endgültig begraben. „Es ist auch nichts Neues“, dass immer wieder gegen das Projekt geklagt wird“, so Kurmanns Antwort.

In seinem Jahresbericht verwies Kurmann auf die Krankheit  Myxomatose bei den Feldhasen. Weiter ging der Friesoyther Rechtsanwalt auf die Veränderungen im Bundesjagdgesetz ein, die leider in Niedersachsen so nicht umgesetzt werden sollen. Größere Sanierungen stehen beim Schießstand Bührener Tannen an. Die Wildtiererfassung sei eine wichtige Grundlage für die Bejagung. Sehr zufrieden zeigte sich Kurmann mit der Ausbildung  Jungjägerkursen.

Sowohl auf Kreis-, Bezirks- Landes- und Bundesebene erzielten die Cloppenburger Jäger im jagdlichen Schießen große Erfolge“, erklärte Schießobmann Bernd Fatmann-Park. „Für uns waren das Kreisbläsertreffen in Barßel und die Dorfpartei im Museumsdorf Cloppenburg die Höhepunkte“, hieß es Bericht des abwesenden Bläserobmann Reinhard Thyen. Das Kreisbläsertreffen findet am 23. August in Cloppenburg statt.

Der Fasan  in den Revieren der Jägerschaft des Landkreises Cloppenburg hat sich ein wenig erholt.  Im  Jagdjahr kamen  1778 Fasanen zur Strecke, betonte Kreisjägermeister Herbert Pitann im  Streckenbericht. Ebenso sieht es beim Feldhausen aus. Gestreckt wurde 4922 Stück. Beim Haarwild lagen 14319 Tiere auf der Strecke und beim Federwild 19174 Beim Rehwild wurde 3951 Stücke gestreckt. Davon Fallwild 1069. „Das ist eindeutig zu Hoch“, bemerkte Pitann.  Beim Schwarzwild ist die Strecke mit 220 ein wenig erhöht.  Die Verdienstnadel in Bronze der Landesjägerschaft erhielt Matthias Rüve aus Cloppenburg. 

Jonny Passmann

Der scheidende Kreisjägermeister Herbert Pitann (Mitte) gratulierte seinen designierten Nachfolger Hermann Kuper (2.v.li.) zur Wahl. Über die Nachfolge freuten sich Stellvertreter Harald Nienaber(li) Vorsitzender Bernd Kurmann jun.(re)  und Landrat Johann Wimberg (Foto: Hans Passmann)

Die Jägerschaft im Landkreis Cloppenburg bekommt einen neuen Kreisjägermeister. Der 40jährige Hermann Kuper aus Lindern, beruflich Jagdreferent beim Deutschen Jagdverband in Berlin erhielt am vergangenen Freitagabend auf der Jahreshauptversammlung der Kreisjägerschaft im Saal Bley in Bösel das Vertrauern der Weidfrauen- und Männer für dieses Amt.  Kuper tritt die Nachfolge des langjährigen Amtsinhabers Hermann Pitann aus Cappeln an, der  nach mehr als 20 Jahren nicht erneut für das Amt des Kreisjägermeisters kandidierte.  Der Kreistag muss noch die Wahl von Kuper bestätigen, was aber als Formsache gilt.  Die Amtszeit von Pitann läuft am 31. Oktober aus. Kuper wird somit seinen Dienst am 1. November antreten.  „Alles hat seine Zeit. Meine Zeit als Kreisjägermeister ist nun zu Ende. Ich habe das Amt gerne ausgeführt“, so Pitann.  Damit geht eine Ära zu Ende. Er hat die Entwicklung der Jägerschaft Cloppenburg über Jahrzehnte geprägt. Sein Rückzug fällt in eine Zeit, in der die Herausforderungen für den Naturschutz zu nehmen. Und was macht Herbert Pitann  künftig? „Ich freue mich über weniger Verantwortung und auf mehr Zeit für die aktive Jagd.“ Für seinen Einsatz um die Jägerschaft dankte der Vorsitzende Bernd Kurmann jun. Und überreichte ein Abschiedsgeschenk. „Ich trete in große Fußstapfen. Das ist mit bewußt. Ich habe meine Hobby zum Beruf gemacht und freue mich auf die Arbeit des Kreisjägermeisters“, so Kuper.

Jonny Passmann