Agrarpolitiker beim ÖKOL

Beim Treffen wurden die naturschutzfachliche Arbeit sowie aktuelle Projekte des ÖKOL vorgestellt (Foto: ÖKOL)

Ministerin Miriam Staudte und Mitglieder des Agrarausschusses ​zu Besuch beim Ökologisches Kompetenzzentrum Oldenburger Land

Auf Initiative des SPD-Landtagsabgeordneten Thore Güldner besuchten die Agrar-Politikerinnen und -Politiker der rot-grünen Koalition des Niedersächsischen Landtags Ende Mai das Ökologische Kompetenzzentrum Oldenburger Land (ÖKOL) im Grünen Zentrum in Huntlosen. Das ÖKOL ist eine gemeinnützige Unternehmensgesellschaft, zu der sich die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. und das Ökologische Kompetenzzentrum Ammerland Oldenburg e.V. (ÖKAO) zusammengeschlossen haben, um gemeinsam mit einer Vielzahl von in der Fläche wirtschaftenden und tätigen Institutionen aus der Land- und Forstwirtschaft Natur- und Artenschutz zu betreiben.

Die Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte war ebenfalls unter den Gästen und interessierte sich sehr für die naturschutzfachliche Arbeit. Das ÖKOL stellte gemeinsam mit der Ökologischen NABU-Station Oldenburger Land (ÖNSOL) ihre Arbeit und erfolgreiche Projekte aus den Landkreisen Ammerland und Oldenburg vor.

Dazu gehörten beispielsweise die Bestandsaufnahmen von Wildbienen und anderen Insekten in der Agrarflur und die Maßnahmen zum Schutz der noch vorhandenen Rebhuhnpopulationen durch Förderung des Prädationsmanagements und der Lebensraumverbesserung. Besonderes Interesse galt den Biotopverbundprojekten, die das ÖKOL zum Beispiel mit der Anlage von Kleingewässern für Amphibien an der Lethe oder durch die Anlage von Hochstaudenfluren an Gewässern im Ammerland umsetzt.

Beide Naturschutzorganisationen bedankten sich für die Wertschätzung ihrer Arbeit durch die Landespolitiker/innen und äußerten den Wunsch nach einer dauerhaften Festfinanzierung, um die vielfältigen angeschobenen Naturschutz-Projekte verstetigen zu können. Die Landtagsabgeordneten konnten sich vor Ort davon überzeugen, wie vielschichtig und professionell im ÖKOL und ÖNSOL gearbeitet wird.

„Die Projekte sind vorbildlich und zeigen eindrucksvoll, welchen wichtigen Beitrag die Landwirtschaft zum Arten- und Naturschutz leisten kann. Zugleich machen sie deutlich, dass sich die hier gewonnenen Erkenntnisse und Ansätze auch auf andere niedersächsische Regionen übertragen lassen“, so der Landtagsabgeordnete Thore Güldner. Die Politiker/innen betonten, dass die Arbeit der beiden Organisationen ein herausragendes Beispiel für die Umsetzung eines kooperativen Naturschutzes im Sinne des Niedersächsischen Weges ist.

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