Abschlussbericht des Natur- und Umweltbildungsprojektes „Der Wolf in der Nachbarschaft“ gefördert von der Niedersächsischen Bingo Umweltstiftung

Gemeinsam mit der Niedersächsischen BINGO Umweltstiftung hat die Jägerschaft Landkreis Harburg e.V. das Natur- und Umweltbildungsprojekt „Der Wolf in der Nachbarschaft“ ins Leben gerufen. Betreut und ersonnen wurde dies von unseren zertifizierten Umweltpädagogen, dem Ehepaar Wegner. 

Dank dieser großartigen Förderung konnten im Bewilligungszeitraum vom 26.04.2024 bis zum 31.05.2025 zahlreiche Grundschulen von unserem Wolf-Info-Mobil und dem Lernkonzept Wolf besucht werden! 

Aufgrund der Förderung war dieser Unterricht für die Grundschulen im Landkreis kostenfrei. 

Von der großen Nachfrage waren unsere Naturpädagogen völlig überrascht. Bereits Ende März war das vorgegebene Budget aus der Förderung verbraucht. 

Insgesamt werden im Förderzeitraum des Programms „Der Wolf in der Nachbarschaft“ über 2.400 Schülerinnen und Schüler von der Kreisjägerschaft Landkreis Harburg e.V. zum Thema Wolf sachlich und neutral geschult. 

Auch die Schulen, die sich im April und Mai einen Termin gesichert haben, werden von unseren Wolf-Teams im Rahmen der ehrenamtlichen Tätigkeit noch besucht. Wir wollen niemanden enttäuscht zurücklassen. 

Das Natur- und Umweltbildungskonzept „Der Wolf in der Nachbarschaft“ kam nicht nur bei den Grundschülerinnen und -schülern gut an. Auch die Lehrkräfte waren begeistert! 

Das Konzept stellt eine bunte Mischung aus den Lehrunterlagen der SCHUBZ sowie der Landesjägerschaft Niedersachsen dar. Eine große Hilfe waren u. a. die Lehrunterlagen aus „Den Wölfen auf der Spur“. Aber auch viele aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse flossen in den Unterricht ein. Auch die altersgerechten und interaktiven Lernspiele fanden großen Anklang bei Groß und Klein. 

Wir als Jägerschaft möchten uns noch einmal für diese großartige Förderung der Niedersächsischen BINGO Umweltstiftung bedanken. Ohne diese Unterstützung wäre ein Projekt in einem solchen Umfang nicht möglich gewesen! 

Horst Günter Jagau 

Hegering Hanstedt

Jägertag 

Der diesjährige Jägertag findet am 6. Juli 2025 in Hanstedt statt. Wie immer beginnt der Jägertag mit einem Jägergottesdienst in der Hanstedter Kirche. Der Gottesdienst wird gestaltet vom Parforce-Bläserkreis Nordheide und der Jagdhornbläsergruppe Winsen/Luhe. Es werden Hannoversche Schweißhunde die Gäste vor der Kirche und in der Kirche begleiten. Während der Predigt wird der Pastor auf weitere Jagdhundrassen eingehen und auch diese in der Kirche begrüßen.

Nach dem Gottesdienst beginnt auf dem Veranstaltungsgelände „Alter Geidenhof“ direkt neben der Kirche die Außenveranstaltung.

Programmpunkte  

  • Vorführung verschiedener Jagdhundrassen
  • Präsentation von Greifvögeln aus dem Wildpark Lüneburger Heide
  • Jagdhornsignale und Stücke aus dem Repertoire der Jagdhornbläser
  • Präsentation der Böhmer-Harrier-Meute mit der Equipage zu Pferd
  • Nistkastenbau mit Kindern
  • Tombola
  • Vortrag zum Thema Wolf mit Raoul Reding und Bernard Wegener (JHL)  

Infostände 

  • Polizei zu Fragen der Wildunfälle usw.
  • Drohnenteam Hegering Tostedt mit Infos zur Kitzrettung
  • Wolfsmobil und Infomobil der Jägerschaft
  • Infostand der Forstbetriebe
  • Infostand der Landwirtschaft
  • Ein Imker informiert über die Imkerei 

Das Jäger-Café im Gebäude im Geidenhof-Gebäude und Versorgungsstände außen sorgen für das Wohl der Gäste. 

Es sind Flächen bereit für Flohmarktstände, die alles außer Waffen und Messern anbieten, was Jäger und Naturfreunde interessiert. 

Ablauf

  • 11.00 Uhr Gottesdienst
  • 12.00 Uhr Außenveranstaltung
  • Ende gegen 16.30 Uhr

Peter Wichmann 

Waidmannsheil! Grünes Abitur bestanden 

In diesem Jahr freut sich die Jägerschaft Landkreis Harburg (JLH) wieder über 45 neue Jungjäger, unterschiedlichsten Alters, die erfolgreich die Jägerprüfung, das sog. „Grüne Abitur“ absolvierten. 

Ende April, wurden in alter Tradition die Jägerbriefe durch den Kreisjägermeister Norbert Leben, sowie JLH-Vorsitzenden Horst Günter Jagau in Garlstorf an den Nachwuchs überreicht. 

Die Jägerausbildungsgruppe Rosengarten mit Ausbildungsleiter Paul Marin und seinem Team hatte 30 Teilnehmer geschickt, von der Ausbildungsgruppe Winsen (Luhe) Rudolf Klippel kamen 15 Prüflinge. 

Im Oktober vergangenen Jahres waren die Bewerber zum Unterricht angetreten. Die insgesamt etwa 300 Unterrichtsstunden mündeten in einer schriftlichen Prüfung, der praktischen Schießprüfung und einem mündlich-praktischen Teil, in dem die Kenntnisse der Wildtierarten, Wildbiologie und des Naturschutzes, des praktischen Jagdbetriebs, Hundewesens, der Wildkrankheiten, der Wildbret Hygiene, des Feld- und Waldbaus, des Jagd- und Naturschutzrechts sowie praktische Waffenkenntnisse und Waffenhandhabung gefordert wurden. 

Die bestandene Prüfung, das sogenannte grüne Abitur, berechtigt die frisch zum Jäger ernannten Prüflinge nun, bei der unteren Jagdbehörde einen Jagdschein zu lösen. 

Wir freuen uns die Jungjägerinnen und Jäger in den Hegeringen des Landkreises Harburg begrüßen zu dürfen. 

Mit der Jagd in Deutschland geht viel Verantwortung einher. Ein Jäger ist ein Fachmann in der Natur und ein wichtiger Umweltschützer. Keine anderen Naturschützer sind so oft und so intensiv direkt in Feld und Flur und Forst und kennen Ihre Reviere und die Naturzusammenhänge so gut wie die Jäger. 

Zudem tragen unsere Jägerinnen und Jäger aktiv zum Wolfsmonitoring bei. Mit diesen Meldungen unterstützen sie das niedersächsische Wolfsmonitoring und helfen, die Anzahl an Wölfen sowie deren Verbreitung in Niedersachsen abschätzen zu können. 

Bernard Wegner