Bestandene Jägerausbildung im Langzeitkurs 2024/25 in der Jägerschaft Gifhorn e.V.
Nach der Prüfung des jagdlichen Schießens im Oktober 2024 und der schriftlichen Prüfung trafen sich am 12. April 2025 frühmorgens bei schönstem Wetter insgesamt 31 Prüflinge, Bläser der Jägerschaft Gifhorn, 20 Prüfer, der Kreisjägermeister Karsten Lacü sowie die Landkreis-Vertreter der Abteilung 3.3 im Revier Ringelah, um den letzten Teil der Jägerprüfung nach Vorgabe der JFPVO zu absolvieren – die mündlich-praktische Prüfung.
Bis in den Nachmittag hinein wurde an insgesamt 5 Stationen das Wissen, das die ehrenamtlich tätigen Ausbilder/innen der Jägerschaft Gifhorn e.V. in den vergangenen 8 Monaten den wissbegierigen Jungjägern vermittelt hatten, auf – im wahrsten Sinne – Herz und Nieren geprüft.
Bisweilen lagen bei dem einen oder der anderen die Nerven blank, was bei der Fülle der zu bewältigenden Lerninhalte nicht verwunderlich ist! Auch liegt die aktive Schulzeit und damit der Umgang mit einer Prüfungssituation bei einigen der Prüflinge schon ein paar Jahre zurück, was der Nervosität ebenfalls nicht zuträglich war.
Die Prüflinge haben den Fragen und Aufgaben der Prüfer standgehalten und erleichtert und mit Aussicht auf zukünftigen Jagderfolg ihr Prüfungszeugnis zur Erlangung des ersten Jagdscheines aus den Händen von Herrn Maik Hüller und unserem Kreisjägermeister, Herrn Karsten Lacü, in Empfang nehmen dürfen.
Die Jungjäger/innen sagen „Danke!“
Ohne unsere Ausbilder/innen und Mentoren der Kreisjägerschaft Gifhorn e.V. wäre diese qualitativ hochwertige Ausbildung nicht möglich!
Bei Thomas Belte bedanken wir uns, dass wir unseren Kugelahorn als Dank an unsere Ausbilder/innen auf dem Schießstandgelände Westerbeck pflanzen durften!
Waidmannsheil, die Jungen Jäger
Doris Blank
Hegering Hillerse
„Gemeinsam für den Naturschutz“
Das NABU-Artenschutzzentrum Leiferde lud am 27.04.2025 zum traditionellen Storchenfest ein. Der Hegering Hillerse war mit eigenem Stand beteiligt und bereicherte die Veranstaltung mit spannenden Mitmachaktionen. Bei bestem Frühlingswetter erkundeten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die vielfältigen Angebote rund um den Natur- und Artenschutz.
Ein besonderer Anziehungspunkt war das Entdeckermobil „Erlebnis NATUR“ der Jägerschaften Gifhorn und Celle. Kinder entdeckten auf spielerische Weise die verschiedenen Lebensräume Niedersachsens. Bei einer Rallye rund um das Mobil galt es, heimische Tiere und Pflanzen kennenzulernen und das eigene Wissen unter Beweis zu stellen. Das Entdeckermobil ergänzte dabei hervorragend die vorhandenen Angebote des NABU-Artenschutzzentrums. Hier werden aktuell u. a. ein Rotmilan, ein Mäusebussard, zwei Uhus und ein Kolkrabe gepflegt. So entstand ein stimmiges Gesamtbild der heimischen Tierwelt – von der theoretischen Wissensvermittlung bis zur Begegnung mit lebenden Tieren.
Besonders erfreulich ist die enge Zusammenarbeit zwischen dem NABU und dem Hegering Hillerse zu nennen. Beide Seiten zeigten eindrucksvoll, dass Naturschutz und jagdliches Engagement Hand in Hand gehen. Während der NABU seine vielfältigen Projekte im Artenschutz und in der Umweltbildung präsentierte, informierte der Hegering über seine Maßnahmen zur Förderung von Lebensräumen wie Streuobstwiesen und Heckenpflanzungen. Gemeinsam stellten sie den Schutz und Erhalt unserer Natur in den Mittelpunkt.
Das Storchenfest bot eine wunderbare Gelegenheit, die Öffentlichkeit für den Naturschutz zu begeistern und miteinander ins Gespräch zu kommen. Dies wurde von den Besucherinnen und Besuchern sehr positiv aufgenommen – ein schönes Beispiel dafür, wie gemeinsames Engagement unsere Natur nachhaltig stärken kann.
Jürgen Heckmann