Jahreshauptversammlung
Am 26. April 2025 fand im Stadthaus Burgdorf die diesjährige Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Burgdorf statt. Zahlreiche Mitglieder und Gäste waren der Einladung gefolgt. Eröffnet wurde die Versammlung von der ersten Vorsitzenden Susanne Baum, die durch das Programm führte. Die musikalische Begleitung übernahmen wie in den Vorjahren die Jagdhornbläsergruppen der Jägerschaft.
Zur Eröffnung der Jahreshauptversammlung begrüßte Susanne Baum die anwesenden Mitglieder, Ehrengäste und Teilnehmer befreundeter Jägerschaften. Anschließend richteten einige Gäste ihre Grußworte an die Mitglieder der Jägerschaft Burgdorf.
Jens Palandt, Umweltdezernent der Region Hannover, sprach über den Umweltschutz und die Klimaanpassungsstrategie in der Region. Er bedankte sich herzlich für die gute Zusammenarbeit im Naturschutz in verschiedenen Projekten.
Ernst-Dieter Meinecke, stellvertretender Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen, stellte den guten Zusammenhalt der Jäger in den Fokus, der bei der Großdemonstration mit ca. 20.000 Teilnehmern im Januar in Hannover gezeigt wurde.
Björn Rohloff, stellvertretender Geschäftsführer des Zentralverbands der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Niedersachsen e.V. (ZJEN) bestellte den Anwesenden die besten Grüße der Präsidentin des ZJEN, Astrid Garben-Mogwitz, die leider nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte. Er sprach über das Biodiversitätsprogramm mit der Landwirtschaft und die Herausforderungen im Rahmen des geplanten Projektes zur Wiedervernässung des Altwarmbüchener Moor im Gebiert der Jägerschaft Burgdorf.
Armin Pollehn, Bürgermeister der Stadt Burgdorf, konnte nicht persönlich an der Jahreshauptversammlung teilnehmen, übersandte jedoch seine Grußworte an Susanne Baum, die diese auf der Versammlung verlas. Er sendete besten Dank für das ehrenamtliche Engagement im Naturschutz.
Susanne Baum blickte in ihrer Ansprache auf das vergangene Jagdjahr zurück. Sie ging auf die Herausforderungen ein, denen sich die Jägerschaft stellen musste, sowie auf erfolgreiche Projekte im Bereich Jagd, Naturschutz und Öffentlichkeitsarbeit. Sie berichtete vom Bundesjägertag in Mainz und die Bedeutung des bundesweiten Austausches. Darüber hinaus gab Frau Baum den anwesenden Mitgliedern einen Einblick in die Arbeit der Obleute der Jägerschaft und bedankte sich herzlich für die geleistete, ehrenamtliche Arbeit. Besonderen Dank sprach Frau Baum dem Team des Infomobils aus. Tobias Schmidt-Lippert, Obmann für das Infomobil, Heidrun Stück, Barbara Fritz-Siegel, Volker Spitzer, Ernst Othmer und Jürgen Gaus sind mit dem Infomobil im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit in der Zeit von April bis Oktober auf ca. 30 Veranstaltungen im Einsatz.
Ehrungen und Auszeichnungen
Die Auszeichnung für besonders gute Hege in den Revieren der Jägerschaft Burgdorf ging in diesem Jahr an die Reviere Gut Lohne, Hülptingsen, Uetze 4, Fuhrberg 2 und Evern.
Eine weitere Ehrung erfolgte auf der Jahreshauptversammlung für Michael Wolf. Ihm wurde die LJN-Verdienstplakette in Silber verliehen. Herr Wolf, steht der Jägerschaft Burgdorf als „Nicht-Jäger“ seit vielen Jahren treu zur Seite und unterstützt als Koch an der Gulaschkanone und übernimmt deren Pflege.
Paul-Eric Stolle, Kreisjägermeister der Region Hannover, übernahm anschließend die Präsentation des Streckenberichts des letzten Jagdjahres, da Hans-Otto Thiele, Jägermeister im
Jägermeisterbezirk Burgdorf, in diesem Jahr verhindert war. Dieser beinhaltete die Entwicklung der Wildbestände in der Region, Auffälligkeiten im Jagdbetrieb, sowie Maßnahmen zur Wildhege und zur Prävention von Wildschäden.
Zum Abschluss dankte Susanne Baum allen engagierten Mitgliedern, Unterstützern und Kooperationspartnern der Jägerschaft Burgdorf. Sie gab einen Ausblick auf die 75-Jahr-Feier der Jägerschaft Burgdorf, die am Samstag, 28. Juni 2025 auf dem Gelände des Spargelhof Heuer in Fuhrberg stattfindet. Die Jägerschaft Burgdorf freut sich auf zahlreiche Besucher
Jan Adam
Hegering Isernhagen
Erstes Jagdhundetraining 2025 mit und bei Hundeobfrau Ortrud Pierson
„Apport“ war das Thema des ersten Trainingstages auf dem Gelände bei Ortrud. Jagdterrier, Teckel, Kleine Münsterländer, Magya Vizsler und Deutsch Kurzhaar waren dabei.
Am anderen Ende der Leine gutgelaunte Hundeführer in „jagdlicher Erwartungshaltung“ wie man denn heute so als Gespann die gestellten Aufgaben meistern wird. Als stille Beobachterin, mit Kamera bewaffnet war Nadine dabei, der wir die hier gezeigten Aufnahmen verdanken.
Ein paar Runden „bei Fuss“ bringt uns so langsam in den Trainingsmodus, auf Ortruds Kommando eine schnelle Wende, zwischen den anderen Hunden durchgehen erfordert volle Konzentration. Impulskontrolle, wenn eine Schwinge an der Angel vorbei flattert. Das Leckerli vor sich auf der Wiese liegen lassen bis der Hundeführer es gibt. Ortrud hatte sich eine Menge ausgedacht, um die Gespanne auf die Probe zu stellen.
Dann die heutige Königsdisziplin, das Apportieren.
Hund ablegen, mehrere Apportel auslegen, zurück, Hund ausrichten, und ihn dann mit gestrecktem Arm in Augenhöhe des Hundes in die richtige Richtung schicken. Eine Herausforderung für die Teilnehmer an beiden Enden der Leine. Erfahrenen Vierläufern ist kein Apportel zu groß.
Hundeführer durften bei einem kleinen Picknick pausieren und unsere Hunde entspannten sich nach dem durchaus forderndem Übungen.
Wer bis hierhin durchgehalten und mitgelesen hat, ein Leckerli: Beim Mitgebrachten gab es unter Anderem „Schinkenbüttel“, die waren ziemlich lecker.
Ortrud, vielen Dank für die Vorbereitung und Durchführung, wir hatten alle viel Spaß, wurden mal wieder an unsere Trainingsdefizite erinnert. Wir freuen uns auf das nächste Mal.
Volker Spitzer