Natur- und Umweltbildung Tostedt

Im November absolvierten die Natur-und Umweltpädagogen Diana und Bernard Wegner je eine Wald- und Natur Projektwoche für zwei fünfte Klassen an der Hauptschule Düvelshöpen in Tostedt.

Die Schülerinnen und Schüler lernten in der jeweiligen Woche, wie man Bäume bestimmt, welches spannende Leben der Waldboden verbirgt, Spuren von Wildtieren erkennen und deuten und noch vieles mehr. Theorie, Praxis und Spiele wechselten einander ab.

Am Anfang jeder Projektwoche wurden die Kinder befragt, was sie sich für diese Projektwoche wünschen, was sie erleben und lernen möchten.

Am Ende konnten wir bei jeder Klasse fast alle Punkte als erfüllt abhaken. Einzige Ausnahme war das Lagerfeuer im Wald machen.

Auch das Wald-info-Mobil sowie das Wolf-Info-Mobil der Jägerschaft Landkreis Harburg kamen zum Einsatz.

Ein Highlight in beiden Klassen war ein so genanntes BIWAK, einen Unterstand aus Materialien, die man im Wald findet, zu bauen. Hierfür wurden weder Nägel noch Schrauben verwendet. Am Ende hatte jede Klasse ihr gemütliches Nachtlager gebaut. Zum Abschluss bauten die Kinder ihren kleinen persönlichen Wald aus selbst gesammelten Naturmaterialien mit selbst gebastelten Waldbewohnern drin. „Die Kreativität der Kinder nach dieser Woche war unglaublich“, schwärmte Diana Wegner. „Natur muss man erleben, fühlen nur dann lassen sich viele Dinge auch nachhaltig begreifen und verstehen“, erklärt Diana Wegner,

Auch die Lehrerinnen waren von dem Erlernten der Kinder begeistert. Das Wissen, dass die Kinder sich in einer Woche im Wald angeeignet haben, hätten sie im Klassenraum niemals gelernt. Diese Art der Schulbildung, die durch das Waldprojekt ermöglicht wird, ist wichtig, damit die zukünftigen Generationen lernen, die Umwelt zu schätzen und zu schützen.

Uns hat es einen Riesenspaß gemacht und wir freuen uns auf weitere Projekte. 

Bernard Wegner

Musikalischer Auftakt in die Adventszeit 

Musikalischer Auftakt in der St. Marienkirche in Winsen/Luhe am 30.11.2024

Traditionell läuteten das Orchester Just in Time sowie die Jagdhornbläser aus Winsen/Luhe und Bütlingen mit einem festlichen Konzert in der St. Marienkirche die diesjährige Adventszeit ein. Für die Gesamtleitung zeichnete Günther Härtel in bewährter Weise verantwortlich. Die Kirche war schon rechtzeitig vor Beginn restlos gefüllt

Nach der Begrüßungsrede durch Günther Härtel hat Herr Pastor Kalmbach in seiner Andacht beeindruckend den Beginn der Adventszeit dargestellt. Er sprach über die Bedeutung des Adventskranzes und des Adventskalenders. Danach eröffneten die Jagdhornbläser unter der Leitung von Georg Samoylenko mit der „Hegewaldfanfare“ das Konzert. Das Orchester Just in Time, welches von Hans Hitzeroth dirigiert wurde, präsentierte im ersten Teil beschwingte Klassiker. Im zweiten Block wurden sehr zur Freude der Zuhörer anglo-amerikanische Weihnachtslieder gespielt.

Höhepunkt des Konzerts waren die Soli von Georg Samoylenko unter der Begleitung von Henning Trost an der Kirchenorgel. Von der Empore erklangen „Trumpet Voluntary“, „Andante Graziosa“ und „Amazing Grace“, dargeboten auf der Trompete und der Posaune, ein ganz besonderer Ohrenschmaus.

Mit dem Titel „Unforgettable“ beschloss Just in Time diesen wahrlich unvergesslichen Abend und die Gäste wurden durch die Jagdhornbläser mit dem Signal „Auf Wiedersehen“ in die frostige Adventsnacht verabschiedet.

Bernard Wegner