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Ausbildung brauchbarer Jagdhunde 

Ein arbeitsintensives Jahr 2024 ist für das Hundewesen in der Jägerschaft Neustadt a. Rbge. mit der letzten Brauchbarkeitsprüfung für Stöberhunde Mitte Dezember zu Ende gegangen. Anfang Mai konnte der Hundeobmann Horst Wiegmann insgesamt 8 Hundegespanne zum Vorbereitungskurs für die Brauchbarkeitsprüfung an der Jagdhütte in Lutter bei Neustadt a. Rbge. begrüßen. Das Alter der Hunde variierte zwischen 1,5 Jahren und 7 Jahren und auch der Leistungsstand war zu Beginn des Vorbereitungskurses sehr unterschiedlich. Die Jagdhunde mit ausgeprägter Frühprägung und absolvierter Jugendsuche sind hierbei positiv hervorzuheben. Jeden Sonntagvormittag und teilweise auch in der Woche wurde geübt, anfangs der Gehorsam und der Apport, dann die Schleppen, die Schweißfährten und schließlich die Wasserarbeit. Unterstützung bei der Durchführung des Vorbereitungskurses und der vielen Brauchbarkeitsprüfungen erhielt der Hundeobmann Horst Wiegmann aus den Reihen der Jägerschaft von Nadine Finke, Susanne Hahn und Dirk-H. Rabe. Im Laufe der Zeit ist leider ein Hundegespann krankheitsbedingt ausgefallen. Die verbliebenen 7 Hundegespanne haben aber trotz Höhen und Tiefen und einiger Zusatzschichten bis zu den Brauchbarkeitsprüfungen im Oktober und November durchgehalten und diese auch alle bestanden. Die Hundearbeit wurde u. a. in den Revieren Lutter, Mariensee Klosterforst, Laderholz, Amedorf, Basse, Stöckendrebber und Schneeren II durchgeführt. Um die Belastung in den einzelnen Revieren durch die Hundearbeit so gering wie möglich zu halten, können gern noch weitere Reviere, insbesondere mit geeigneten Gewässern, dem Hundeobmann der Jägerschaft Neustadt a. Rbge. ihre Bereitschaft mitteilen, dass ihre Reviere im Jahr 2025 für die Hundearbeit zur Verfügung stehen.

Die Jägerschaft Neustadt hat neben den Jagdhunden aus dem eigenen Vorbereitungskurs auch viele Jagdhunde aus anderen Jägerschaften geprüft. Insgesamt hatten sich 42 Hundegespanne für die 8 angebotenen Brauchbarkeitsprüfungen angemeldet, davon 22 für die volle Brauchbarkeit, 12 für die Zusatzfächer nach bestandener HZP, 6 Nachsuchenhunde und 2 Stöberhunde.
Ein besonderer Dank gilt dem Hundeobmann Horst Wiegmann und seinen fleißigen Helferinnen Nadine Finke und Susanne Hahn für die Unterstützung im Vorbereitungskurs und bei den Prüfungen sowie Dirk-H. Rabe für die Durchführung der schriftlichen Angelegenheiten und der Kommunikation zu den Prüfungen, insbesondere mit dem LJN-Onlineportal zum Jagdhundewesen. Die Arbeit für das Hundewesen hat das Team um Hundeobmann Horst Wiegmann ehrenamtlich und im Wesentlichen ohne Aufwandsentschädigungen unter der Maßgabe durchgeführt, dass diese Geldmittel von der Jägerschaft Neustadt a. Rbge. zeitnah für bestimmte Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen verwendet werden.

Dirk-H. Rabe