Aus Erfahrung lernen Antragstellerkonferenz der Bingo Umweltstiftung

Foto: Kapuhs/LJN

Anfang März fand in Hannover eine spannende wie produktive Informationsveranstaltung zur Antragstellung bei der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung statt. Neben zahlreichen Vereinen und Ehrenamtlichen aus Bereichen wie Denkmal- und Kulturlandpflege, Gewässer- oder spezieller Artenschutzprojekte kamen auch verschiedene Jägerschaften zur Weiterbildung sowie zum gemeinsamen Austausch.

Ziel war es, von eingereichten Förderprojekten zu lernen und diese für eigene Ideen zu adaptieren und umzusetzen. Erfahrene Antragsteller gaben hierbei Tipps zur Herangehensweise sowie zur Formulierung, denn: Anträge stellen ist und bleibt Papierarbeit.

Ein toller Nebeneffekt der Veranstaltung ist die Vernetzung im Ehrenamt auf Landesebene.

„Wir brauchen ehrenamtliches Engagement in Niedersachsen, das wollen wir mit unseren Seminaren fördern und erhalten“, so Geschäftsführer Karsten Behr. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Stiftung den zweithöchsten Stand an Förderausgaben: 12,8 Millionen Euro bei 1509 Projekten, finanziert aus der Glücksspielabgabe der Bingo-Umweltlotterie.

Die niedersächsischen Jägerinnen und Jäger haben in den vergangenen Jahren vom Nistkastenbau mit Kindern bis hin zu großflächigen Biotopen bereits eine Vielzahl von Förderprojekten in die Tat umgesetzt, ohne Bezuschussung undenkbar. Antragsberechtigt sind neben Jägerschaften, steuerbegünstigte Körperschaften (z.B. Stiftungen, gemeinnützige GmbHs oder Vereine) oder Körperschaften/Anstalten des öffentlichen Rechts (z.B. Schulen, Universitäten und Kommunen).

 Sebastian Kapuhs