Fallenförderprojekt der LJN schon jetzt „ausgebucht“

Die Nachfrage für die Fallenförderung war überwältigend – Quelle: Boderius/DJV

In der Juni-Ausgabe der BLATTZEIT hat die Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) ihr neues Förderprojekt zur Anschaffung von Fallensystemen vorgestellt. Zielstellung des Projektes ist es, über eine finanzielle Unterstützung von Lebendfang-Systemen, eine Intensivierung des Prädationsmanagements in der Fläche Niedersachsens noch weiter voranzubringen, um Offenlandarten in ihren Besätzen zu stützen und diese auszubauen. Als Leitart hierfür dient das Rebhuhn, da es in Bezug auf Lebensraumansprüche und Lebensweise, stellvertretend für viele Arten der offenen Feldflur steht. Nun, bereits deutlich vor der vorgesehenen Antragsfrist am 15. September, kann festgestellt werden, dass das Ziel (vorerst) nicht nur erreicht, sondern sogar überschritten wurde. Die ursprünglich für dieses Jahr eingeplante Fördersumme die LJN bereits wenige Wochen nach dem Versand der Förder- und Antragsunterlagen an die Jägerschaften erreicht. Aufgrund der durchweg positiven Resonanz und hohen Nachfrage hatte das LJN-Präsidium dann beschlossen, weitere finanzielle Mittel für das Projekt freizugeben – auch diese sind nun erschöpft. 

Ein herzlicher Dank gilt den Revierinhabern für ihr außerordentliches Engagement ebenso wie den Jägerschaften und Hegeringen. Im Wissen, dass vielleicht nicht jeder Einzelne zum Zuge gekommen ist, bittet die LJN um Verständnis, dass keine weiteren Anträge mehr berücksichtigt werden können und das Förderfenster geschlossen ist.Die große Nachfrage in Richtung Fallenförderungzeigt, welche Bedeutung die bekanntermaßen zeitintensive Fallenjagd als elementares Standbein der Raubwildbejagung zum Wohle der Offenlandarten in Niedersachsen hat. Festzustellen ist in diesem Zusammenhang aber auch, dass das Mitgliedermagazin BLATTZEIT ankommt. Denn diese rasante und überwältigende Resonanz, das zeigen die vielen Rückmeldungen, sind nicht zuletzt auch darauf zurückzuführen, dass das neue Kommunikationsmedium intensiv genutzt und angenommen wird.

Florian Rölfing