Besuch der LJN Feldhuhnstation in Merzen
Am vergangenen Freitag besuchte der erweiterte Vorstand der Jägerschaft Nienburg die LJN Feldhuhnstation in Merzen. Jochen Hormann, Hubertus Rau, Klaus Twietmeyer, Hannes Hormann, Marvin Brinkmann, Carsten Böttcher, Felix Schliepkake und Ralf Eickhoff wurden dabei von Frank Roeles, dem Leiter der Station, begrüßt.
Während der sehr interessanten Führung erläuterte er die Aufgaben der Feldhuhnstation und gewährte tiefe Einblicke in die einzelnen Teilbereiche. Hier durfte u. a. das Bebrüten von Eiern in einem Brutapparat und die Aufzucht der Küken beobachtet werden.
Die Aufgaben der Feldhuhnstation umfassen folgende Punkte:
- Vermehrung von Rebhuhnpaaren
- Aufzucht und Abgabe autochtoner Rebhühner
- Beratung von Jägern, Landwirten und anderen Interessierten durch praxiserfahrenes Personal
- Unterstützung bei Auswilderung und Wiederansiedlung
Zum Abschluss dieses gelungenen Tages wurde vor Ort gegrillt.
Ralf Eickhoff
Hegering IV
Am 11.07.2024 gingen 15 Kinder „Auf die Pirsch“. Ulf Thomalla und Ralf Eickhoff hatten ihr Revier in Landesbergen zur Verfügung gestellt, dafür herzlichen Dank.
Nach dem die Ferienpässe kontrolliert waren ging es mit den Jägerinnen Simone Hormann, Arabelle Kobow und Heike Witte auf die Pirsch. Drahthaarrüde Boss, geführt von Arabelle Kobow, begleitete uns.
Nach den Jagdhornsignalen „Sammeln der Jäger“ und „Aufbruch zur Jagd“ startete die Gruppe zu den Aktionen. Es mussten Tierpräparate erkannt, an einer Fühlstation Dinge erfühlt werden wie z.B. eine Gehörnstange, Mais, Fell etc. Während der Pirsch sammelten die Kinder Moos, Farn, ein Blatt, ein Stein etc. und machten Beobachtungen mit dem Fernglas.
Eine Station erforderte einen guten Gehörsinn. Es mussten Tierstimmen erkannt werden, doch das war für die Kinder kein Problem. Dann ging es zu den Ansitzeinrichtungen. Von dort mussten die Kinder Präparate entdecken. Nachdem der Ansitz erklommen war, wurden der Fuchs, der Fasan und der Marder schnell entdeckt. Jetzt kam der Einsatz für Boss. Arabelle und Boss führten den Kindern mit Hilfe eines Apportierdummies vor, wie die Jagdhunde während der Jagd das Wild apportieren und zu Ihrem Führer bringen. Anschließend wurde Boss von den Kindern mit Streicheleinheiten belohnt. Nach der Rückkehr zum Ausgangspunkt gab es Wildbratwurst und Getränke für alle.
Zum Abschluss erhielt jeder Teilnehmer ein Geschenk, unter anderem auch ein Fährtenbuch.
Das Wichtigste ist es, den Kindern den Umgang mit der Natur näher zu bringen und ihnen das heimische Wild zu zeigen.
Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer die uns bei dieser Aktion unterstützt haben.
Heike Witte