Hegering 5

Jahreshauptversammlung

13.März 2024 - Helmstedter Schützenhaus:

In diesem Jahr oblag die traditionelle musikalische Untermalung der Veranstaltung den 12 Bläsern des Hegeringes 6 unter Leitung von Joachim Ostermeyer. Nachdem das Signal „Begrüßung“ verklungen war, eröffnete der Hegeringleiter Hans-Ulrich Köckeritz die Jahreshauptversammlung des Hegerings 5 der Jägerschaft Helmstedt.

Zu Beginn ehrte die Versammlung die verstorbenen Waidgesellen Klaus Schäfter und Erich Zielke als vorbildliche und engagierte Mitglieder des Hegerings und der Jägerschaft. 

Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Georg Knackmuß mit einer Ehrennadel ausgezeichnet und Prof. Robert Faurie für 25jährige Zugehörigkeit zum DJV.

Auf der insgesamt fast 7.000 ha großen Gesamtfläche der 25 im Hegering 5 zusammengefassten Reviere erlegten die Jäger im abgelaufenen Jagdjahr 20 Stück Damwild, 25 Mufflons, 108 Stück Schwarzwild, 203 Rehe und 11 Hasen. Bei der Schwarzwildstrecke ist kein weiterer Rückgang festzustellen. Die besondere Problematik im ständig anwachsenden Mufflonbestand wurde ausführlich erörtert.

Weiterhin kamen 87 Füchse, 16 Dachse, 83 Waschbären,12 Marderhunde und 5 Stück weiteres Raubwild, sowie 72 Stück Flugwild, hauptsächlich Rabenkrähen, Elstern und Stockenten zur Strecke. Das Gesamtergebnis liegt mit 642 Kreaturen um 120 Stück unter dem Vorjahresniveau.

Der Bericht des Hegeringleiters erfolgte als detaillierte und anschauliche Präsentation in der auch die Aktivitäten des vergangenen Jahres hervorgehoben wurden. Er dankte verdienten Mitgliedern für ihre Einsätze bei den vielfältigen Freipass-Aktionen des Hegerings. Köckeritz erläuterte noch einige wichtige Mitteilungen und Neuerungen aus dem diesjährigen Hegeringleiter –Seminar in Braunlage und ging auf die Situation der aktuellen Online-Eingabe bei der Wildtier- und Streckenerfassung ein.

Als Problemfall hat sich der Umgang mit dem neuwertigen hegeringeigenen Schießkino entwickelt, nachdem der bisherige Betreuer krankheitsbedingt nicht mehr zur Verfügung steht und sich kein Nachfolger findet. Als letzte Konsequenz könnte schließlich eine Veräußerung erfolgen, sofern sich Interessenten finden.

Abschließend berichtete die Tierärztin Miriam Schöttge über den aktuellen Sachstand bei der ASP und weitere seuchenhafte Wildtiererkrankungen in unserer Region.

Hans-Ulrich Köckeritz